Kolumnen

Zeit

„Die Zeit flieht“, hat schon der alte Römer gesagt (tempus fugit). Aber das ist schon ein Zeiterl her In Wahrheit ist das mit der flüchtigen Zeit relativ.

Der Brexit der Briten zum Beispiel: So lang, wie die jetzt schon Herumschustern mit ihrem EU-Austritt – in der Zeit wird sogar das Bier im Pub kalt (und am Ende, wetten?, gibt’s eh keinen Brexit).

Der Trump wiederum ist schon seit zwei Jahren im Amt. Das kommt den einen wie eine höllische Ewigkeit vor. Die Trumpisten dagegen genießen jede Stunde des verhaltensoriginellen Egomanen in beglücktem Kurzweil.

In Kitz werden grad wieder Hundertstel gejagt (wie erlegt man so ein Ding eigentlich?). Die sind nicht einmal ein Puh im Zeitenlauf, aber eine Ewigkeit, wenn man sie irgendwo liegen lässt.

Und, Obacht, weil die Zeit vor Weihnachten ja rennt: Heute in elf Monaten ist schon wieder ... ... – okay, das war jetzt ein langer Anlauf zur erwarteten Pointe.