Kolumnen

Sind die Windsors genug wohltätig?

Queen Elizabeth II. hat Herzogin Catherine die Schirmherrschaft für die Organisation „Family Actions“ übertragen, die sie selbst 65 Jahre unterstützte. Sie hat die Aufgabe von ihrer Großmutter, Queen Mary ( 1953), geerbt. Der Wohltätigkeitsverein unterstützt sozial benachteiligte Menschen, praktisch wie finanziell. Für Kate eine Herzensangelegenheit und mehr Aufwand. Aber es wird ihrem „Arbeits-Statistik-Konto“ gut tun. Jedes Jahr wird akribisch Buch geführt und publiziert, wer von den britischen Royals die meisten Termine der vorbildlichen Art wahrnimmt.

Catherine liegt aktuell bei 29 Terminen, an letzter Stelle rangiert Herzogin Meghan mit 12. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass sie Mutter wurde und zwei Wochen vor Geburt ihres Sohnes Archie aufgehört hat, zu arbeiten. Etwas fleißiger ist Herzogin Camilla, die Ehefrau von Thronfolger Charles. Sie hat 7 Termine mehr auf dem Konto. Seit Jahrzehnten aber liegt die Tochter der Queen, Prinzessin Anne, unangefochten mit insgesamt 122 Terminen an der Spitze, dicht gefolgt von der Königin selbst, die 113 Termine mit ihrer mildtätigen Anwesenheit gekrönt hat.

Auch mit ihren nun 93 Jahren nimmt sie ihre Aufgaben als Regentin sehr ernst und ist im Sinne des Wortes das „fleißige Lieschen“. Stimmen werden indes laut, wie es mit der Monarchie weitergehen soll, wenn die jüngere Generation nur so wenig Interesse an der Imagepflege der Windsors zeige. Zweifellos ist die Queen wegen derlei übler Nachrede besorgt. Immerhin werden die Royals vom Volk üppig bezahlt.

Auch Prinz William liegt mit 55 Terminen weit abgeschlagen hinter seiner Oma. Damit widerlegt William allerdings das Ergebnis einer Studie, die erst jüngst im Kölner Stadt-Anzeiger veröffentlicht wurde: Mit der Anzahl der Arbeitsstunden steigt demnach auch das Risiko, eine Glatze zu bekommen. Die hat er schon längst ...