Leben/Gesellschaft

Alten Kaffeesatz neu nutzen: Tipps für Dünger bis Peeling

Eine Tasse frisch aufgebrühter Kaffee schmeckt nicht nur herrlich. Nach dem Genuss des koffeinhaltigen Heißgetränks bleibt in etlichen Haushalten das ausgelaugte Kaffeepulver als Satz übrig. Was viele nicht wissen: Kaffeesatz eignet sich hervorragend zum Recyceln.

Das vermeintliche Abfallprodukt ist nährstoffreich und eignet sich daher als Dünger – aber nur für Pflanzen, die gut auf säurehaltigem Boden gedeihen: Stechpalme, Hortensie, Azalee und Rhododendron zum Beispiel. Für Kakteen oder Steingartenpflanzen eher nicht.

Kaffeesatz neutralisiert auch Gerüche. Stinkender Kühlschrank? Muffliger Kasten? Eine Schale platzieren – und Düfte werden eingeschlossen. Auch "Knoblauchfingern" macht Kaffeesatz nach dem Kochen den Garaus: Dazu reibt man den Satz auf die Haut. Was in der Küche klappt, funktioniert auch im Garten – Kaffee neutralisiert Duftspuren, die Ameisen hinterlassen. Einfach in einer Linie auftürmen, das hält die Insekten fern.

Kaffeesatz ist als Beautyhelfer ebenso vielseitig einsetzbar. Verwendet man ihn als Maske (mit Honig) oder Peeling (mit Olivenöl), können die enthaltenen hochwirksamen Antioxidantien ihre Wirkung entfalten. Diese Vitalstoffe schützen die Zellen vor freien Radikalen. Und die sind mitverantwortlich für Falten, grobe Poren und Unreinheiten der Haut sowie Hautschäden durch Umwelteinflüsse. Als Haarkur sorgt Kaffeesatz für glänzendes, kräftiges Haar. Einfach ins nasse Haar einmassieren, 15 Minuten einwirken lassen, gründlich ausspülen.