Chronik/Wien

Die letzte Umbauphase der Mahü beginnt

Die Neugestaltung der Mariahilfer Straße geht ins Umbaufinale. Ab 26. Mai 2015 wird der letzte größere Straßenabschnitt zwischen Karl-Schweighofer-Gasse und Stiftgasse umgebaut. Ab 1. Juli 2015 wird dann der aufgrund des Hotelumbaus aus dem Vorjahr unangetastet gebliebene Bereich vor dem „Stafa“ (auf Höhe der Kaiserstraße) neu gestaltet. Spätestens am 31. Juli 2015 wird die Neugestaltung der Mariahilfer Straße abgeschlossen sein und Wiens neue große Flaniermeile den Wienern uneingeschränkt zur Verfügung stehen.

Um die Mariahilfer Straße für das Song-Contest-Finale von ihrer Zuckerseite zu präsentieren, wird die Straße über Pfingsten (22. bis 25. Mai) von Baufahrzeugen und Co. geräumt. Einzig einige Lagerflächen würden über das lange Wochenende bestehen bleiben, sagte Projektkoordinator Peter Lux von der Stadt Wien in einer Aussendung.

Im Baustellenbereich zwischen Karl-Schweighofer-Gasse und Stiftgasse gelten künftig folgende Änderungen: Die Mariahilfer Straße wird im Baubereich für den Individualverkehr gesperrt, der Verkehr wird lokal über die Karl-Schweighofer-Gasse umgeleitet. Der Fußgängerverkehr wird aufrechterhalten. Ab 26. Mai 2015 wird der 13A für rund drei Wochen über die Theobaldgasse zur Mariahilfer Straße geführt, die Ersatzhaltestelle in der Stiftgasse wird nicht mehr benötigt, somit hält der 13A wieder in der Kirchengasse.

Mahü wird zur Sackgasse

Für den Bereich „Stafa“ auf Höhe der Kaiserstraße gelten von 1. bis 31. Juli 2015 folgemdfe Änderungen: Die Mariahilfer Straße wird im Baubereich für den motorisierten Individualverkehr gesperrt. Der Verkehr wird über Kaiserstraße, Apollogasse und Schottenfeldgasse zur Mariahilfer Straße umgeleitet. Zwischen dem Baufeld vor dem „Stafa“ und der Schottenfeldgasse ist die Mariahilfer Straße während der Bauzeit als Sackgasse befahrbar. Der Fußgänger- und Radverkehr (in Schrittgeschwindigkeit) wird aufrechterhalten.

Alle Inhalte anzeigen


Erreichbarkeit der Parkgaragen

Damit auch die Parkgaragen während der Bauarbeiten erreichbar bleiben, werden im Umfeld der Mariahilfer Straße provisorische Parkgaragen-Leitschilder aufgestellt, die auf die lokalen gewerblichen Angebote im 6. und 7. Bezirk aufmerksam machen.

Bereits im Vorjahr war dem größten Teil der beliebten Einkaufsmeile ein neues Antlitz verpasst worden. Die Trennung von Straße und Gehsteigen wurde aufgehoben, der somit kantenfreie Untergrund durchgehend gepflastert und die Straßemit Sitzmöbeln, Pflanzentrögen und neuen Lichtsäulen behübscht. Der Abschnitt zwischen Kirchengasse und Andreasgasse ist Fußgängern und Radfahrern vorbehalten, der restliche Teil bis kurz vor demWestbahnhof ist als Begegnungszone ausgestaltet und damit auch für Autos befahrbar.