Chronik/Oberösterreich

Taucher schaffte Aufstieg nicht mehr

Im Attersee in Oberösterreich gab es wieder ein Tauchunglück: Ein 43-Jährige Pole wird seit Samstag vermisst, die Suchaktion verlief ohne Erfolg.

Der Sportler war mit einem Kollegen, 32, unterwegs, die beiden wollten bis in Tiefen von 110 Metern tauchen. Sie waren nahe der „Schwarzen Brücke“ zwischen Weyregg und Steinbach unterwegs. Der Tauchgang verlief wie gewünscht. Doch beim Aufstieg dürfte der 43-Jährige Probleme bekommen haben: Der 32-Jährige wartete an der Oberfläche auf den Freund. Als dieser eine halbe Stunde lang nicht auftauchte, schlug er Alarm.

Feuerwehrtaucher suchten noch Samstagnachmittag nach dem Mann – unterstützt wurden sie von Kollegen, die in einem Boot mit einem Sonargerät unterwegs waren. Doch die Aktion musste Samstagabend abgebrochen werden. Sonntag wurde die Suche mit Hilfe eines speziellen Tauchroboters fortgesetzt.

Der Attersee ist unter Tauchern ein sehr beliebtes Gewässer, pro Jahr werden an die 100.000 Tauchgänge durchgeführt. Allerdings kommt es immer wieder zu Unglücksfällen, im Jahr 2009 wurde am Ufer ein Kreuz zum Gedenken an die Opfer errichtet.