Chronik/Oberösterreich

Linz: Aufregung um Hotel, das als Asylheim angeboten wurde

Das sorgt aktuell in Linz für Aufregung: Das Hotel Ibis am Hauptbahnhof wurden der Bundesagentur für Betreuung und Unterstützungsleistungen (BBU) als mögliches Heim für die Unterbringung von Asylwerbern angeboten. Wie so viele andere Objekte auch. Seitens der BBU "werde jedes Angebot geprüft". Das Hotel mit 146 Zimmern steht ab Ende dieses Jahres leer und wurde von den Besitzern als Unterkunft angeboten. 

Realistisch scheint die Umfunktionierung des Hotels zu einem Asylheim nicht zu sein. Nicht zuletzt deshalb, weil sich auch der Linzer Bürgermeister Klaus Luger in einer ersten Reaktion dagegen ausgesprochen hat. Gegenüber der APA betonte er: „Die Lage beim Bahnhof ist sachlich völlig inakzeptabel, Linz erfüllt seine Aufgabe bei der Asylbetreuung überproportional.“ Die direkte Nähe des Standorts zu sozialen Brennpunkten wie dem Bahnhof oder zum Teil dem Volksgarten und zu Stadtgebieten mit hoher Migrantenquote spräche für ihn dagegen.