Chronik/Niederösterreich

Hundesitterin klagt über rabiate Joggerin

Viktoria Zindel war mit neun Hunden am Hochfeld in Hadersfeld in Klosterneuburg (Bezirk Tulln) spazieren. Plötzlich begann eine Joggerin, die dahinter lief, die 23-Jährige und die Hunde zu beschimpfen. „Aus Reflex habe ich mich entschuldigt und gefragt, ob etwas passiert ist. Sie meinte, die Hunde hätten sie angefallen. Sie haben aber keinen Mucks gemacht“, erzählt die Hundesitterin. Als Zindel weitergehen wollte, soll ihr die Passantin einen Stoß versetzt haben. „Zum Glück bin ich ruhig geblieben, sonst hätten die Hunde mich vielleicht zu verteidigen versucht. Ich hab sie gefragt, warum sie sich von hinten an das Rudel ranschleicht und sich nicht ankündigt“, fährt Zindel fort. „Wenn ich sehe, dass jemand kommt, weiche ich großräumig aus oder nehme die Hunde an die Leine. Ich versuche rücksichtsvoll zu sein“, sagt sie weiter.

Rund 2000 Hunde leben in Klosterneuburg. Sehr häufig kommt es zu Konflikten zwischen Hundehaltern und Nicht-Haltern. Mitte Februar wurde deswegen ein Verein eingerichtet. Die Obfrau, Angelika Fuchs, sagt: „Es ist natürlich fraglich, ob man mit neun Hunden auf die Schnelle ausweichen kann. Ich kenne Vicky aber persönlich und weiß, dass sie gut mit Hunden umgehen kann. “

Mobbing

Gerade in Zonen, wo viele verschiedene Nutzer aufeinander treffen sei ein rücksichtsvolles Miteinander aber Gebot: „Hundehalter müssen jederzeit ihre Tiere unter Kontrolle haben und Läufer sollen sich bemerkbar machen.“

Zindel hat den Vorfall auf Facebook gepostet und klagt nun über Mobbing. „Alles was bei der Hundehaltung schief läuft, wird mir angedichtet“, sagt sie.