Chronik/Burgenland

ORF Burgenland richtet Isolationsbereich ein

Morgen, Mittwoch, ziehen 13 Redakteure, Moderatoren sowie Techniker nach einem Gesundheitscheck für zwei Wochen in das ORF Landesstudio Burgenland. Die ausgewählten Mitarbeiter werden sich rund um die Uhr im Isolationsbereich aufhalten, dort auch übernachten und verpflegt werden. Nach zwei Wochen erfolgt der Wechsel zum zweiten Team.

Diese Isolation dient dazu, den Sendebetrieb und die mediale Versorgung des Burgenlandes mit Radio, Fernsehen und Online auch bei sehr starker Ausbreitung des Corona-Virus zu garantieren. Bei täglich wechselnden Mitarbeitern hätte im Fall von nur einer einzigen Infektion ein großer Teil der Belegschaft in die behördlich verlangte Quarantäne geschickt werden müssen.

„Da bin ich daheim - da bleib ich daheim“

Elisabeth Pauer wird für den ersten Isolationsturnus die Moderation von „Burgenland heute“ übernehmen und damit zwei Wochen lang täglich die Fernsehinformation für die Burgenländerinnen und Burgenländer präsentieren. Studiogäste werden ausschließlich über „Skype“ oder Live-Schaltungen interviewt. Bis zu 100.000 Menschen sehen derzeit täglich um 19 Uhr „Burgenland heute“. Österreichweit kommt „Bundesland heute“ täglich auf mehr als zwei Millionen Zuseher.

Die Sendungen auf Radio Burgenland werden in den kommenden zwei Wochen ausschließlich von Georg Prenner und Sebastian Györög moderiert, die sich beide auf die herausfordernde Arbeit freuen. Nach wie vor können Hörerinnen und Hörer unter dem Motto „Immer füreinander da“ täglich zwischen 13 und 14 Uhr unter der Telefonnummer 02682/64603 Grußbotschaften und aufmunternde Worte an ihre Liebsten richten.

So wie im Burgenland werden auch alle anderen Landesstudios auf einen Isolierbetrieb umstellen. ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz: „Der ORF hat gerade jetzt den Auftrag, die Österreicherinnen und Österreicher unter allen Umständen mit umfassender Information zu versorgen. Wir werden alles Mögliche tun, um den Sendebetrieb in Radio, Fernsehen und Online national und regional bestmöglich abzusichern. Daher setzen wir Maßnahmen, die in der Geschichte des ORF ohne Beispiel sind. Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren großen Einsatz.“