Chronik/Burgenland

Aufräumarbeiten nach Unwetter

An so ein Unwetter kann ich mich ehrlich gesagt nicht erinnern", sagt Apetlons 41-jähriger Bürgermeister Ronald Payer. Sogar das Kanalnetz, das durch ein Pumpsystem gesteuert wird, konnte die enormen Wassermassen nicht bändigen und war überfordert.

Sechs Mal heulten am vergangenen Sonntag ab 17 Uhr in der Seewinkelgemeinde die Sirenen. Mehr als 50 Feuerwehrleute aus dem Ort, die später durch 20 Kameraden aus St. Andrä verstärkt wurden, mussten 15 Keller auspumpen und an die 40 vom Sturm in Mitleidenschaft gezogene oder umgestürzte Bäume beseitigen, schildert der Vize-Kommandant der Apetloner Feuerwehr, Werner Preiner. Um sie zu beseitigen, musste ein Drehleiterfahrzeug der Feuerwehr Frauenkirchen nachalarmiert werden.

Etwa zehn Keller wurden von den Bewohnern in Eigenregie trockengelegt, da bei einem Wasserstand von einigen Zentimetern die Pumpen der Feuerwehr noch nicht einsetzbar sind.
Die Aufräumarbeiten dauerten am Sonntag für die Feuerwehrleute bis 23 Uhr; am Montag, wurden noch bis am frühen Nachmittag die letzten Schäden aufgeräumt.

B 51 teilgesperrt

Bei einem Wohnhaus hatte der Wind etwa 20 Quadratmeter eines Blechdaches abgetragen. Auch einzelne Dachziegel und Blechteile wurden losgerissen. In einem Feriendorf außerhalb von Apetlon deckte der Wind ein halbes Dach ab.

Die B 51 war zwischen Pamhagen und Wallern wegen umgestürzter Bäume am Sonntagabend eineinhalb Stunden gesperrt. 35 Feuerwehrleute aus Pamhagen waren an Ort und Stelle mit den Aufräumarbeiten beschäftigt.