Chronik/Burgenland

15 Alko-Lenker bei Planquadrat im Burgenland ertappt

Bei einem landesweiten Planquadrat hat die Polizei im Burgenland 15 Alkolenker ertappt, zwei Autofahrer waren durch Suchtgift beeinträchtigt. Acht Führerscheine wurden vorläufig abgenommen. Im Bezirk Eisenstadt wurden zudem drei ungarische Staatsangehörige nach einem Diebstahl festgenommen.

60 Beamte führten die Verkehrskontrollen mit dem Fokus auf Geschwindigkeitsübertretungen und Nichteinhaltung der Alkohol- und Drogenbestimmungen im Zeitraum zwischen Samstag, 16.00 Uhr, und Sonntag, 4.00 Uhr, durch. Dabei wurden rund 700 Fahrzeuglenker angehalten und 636 Alkomat- bzw. Alkohol-Vortests vorgenommen. Die Landespolizeidirektion bilanzierte in einer Aussendung 151 erstattete Anzeigen und 123 ausgestellte Organmandate. Die Schwerpunktaktion im hoch- und unterrangigen Straßennetz war medial angekündigt worden.

1,9 Promille "getankt"

14 der 15 Alko-Lenker waren Männer, neun davon über 40 Jahre alt. Sechs Personen hatten zwischen 0,5 und 0,79 Promille intus, neun mehr als 0,8.

Mit 1,9 Promille am meisten "getankt" hatte ein 28-Jähriger in Oberwart, der überdies keine Lenkberechtigung besaß. Im Bezirk Oberwart wurde ein 56-Jähriger angehalten, bei dem 1,1 Promille gemessen wurden. Der Mann gab an, seit über 20 Jahren ohne Führerschein unterwegs zu sein.

An der S4 auf dem Kontrollplatz Pöttsching wurden ein 23-Jähriger und ein 27-Jähriger kontrolliert, die sich in einem durch Suchtgift beeinträchtigten Zustand befanden. Die klinische Untersuchung durch eine Polizeiärztin verlief positiv. Der Führerschein konnte allerdings nur einem Lenker abgenommen werden - der andere hatte wegen desselben Deliktes keinen mehr, so die Polizei.