Ein Smartphone mit einer Hotelbuchungs-App liegt auf einer Weltkarte neben einem Wegweiser mit verschiedenen Ländernamen.
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7 Betrugs-Maschen im Urlaub und wie Sie sich vor Abzocke schützen

Gefälschte Urlaubs-Inserate, Fake-Unterkünfte, Abzocke, Datenklau: So gehen Sie Betrügern nicht auf den Leim. Tipps der AK.

Man bucht den Traumurlaub und plötzlich gibt es das Hotel gar nicht. Abzocke beim Urlaub, Scams, also Betrugsmaschen bei Buchungen, nehmen zu – von Fake-Unterkünften bis zu dubiosen Visum-Seiten. 

Opfer zahlen oft im Voraus und bleiben meist auf den Kosten sitzen oder müssen erkennen, dass ihre Daten gestohlen wurden. Die Arbeiterkammer Wien listet die gängigsten Betrugsmaschen auf – so erkennen Sie sie, damit Sie sich schützen können. 

1. Fake-Unterkunft

Sie finden online eine Unterkunft, schreiben mit dem vermeintlichen Vermieter über WhatsApp hin und her – er will vorab das ganze Geld. 

Achtung, Sie sind auf einen Kriminellen gestoßen, der mit gefälschten Inseraten oder Websites echte Unterkünfte anbietet. Im Urlaubsort erleben Sie eine böse Überraschung: Die Unterkunft ist belegt, es gibt keine Reservierung oder sie existiert gar nicht.

Unterkunft prüfen: Wenn Sie eine Unterkunft buchen, suchen Sie konkret nach dem Namen dieses Hotels. Lesen Sie Bewertungsplattformen und schauen Sie ins Impressum. Wenn Sie nach dem ersten Kontakt über die Buchungsplattform aufgefordert werden, alles Weitere etwa per WhatsApp abzuwickeln, tun Sie das nicht. Das ist ein Hinweis darauf, dass der Anbieter unseriös ist.

2. Teure Einreise

Einige Länder, zum Beispiel Großbritannien, verlangen ein E-Visum, das sie vorab beantragen müssen. Hier täuschen Abzock-Anbieter mit Werbung vor, ein offizielles Registrierungsportal zu sein. Die Preise sind aber weit überhöht. Außerdem gibt man unseriösen Anbietern seine Daten bekannt.

Wenn Sie für die Einreise ein E-Visum brauchen, rufen Sie nur offizielle Registrierungsseiten der Länder auf.

3. Überteuerte Tickets

Sie buchen vorab auf gut gereihten Websites Zugtickets, Busfahrten oder Ausflüge – der Preis ist aber hoch. 

Achtung, hier sind Sie einem teuren Drittanbieter auf den Leim gegangen. 

Vergleichen Sie vorab auf offiziellen Webseiten die Preise oder schauen Sie sich andere Angebote an, ob die Preise ähnlich sind. Informieren Sie sich für Öffi- oder Ausflugs-Tickets bei offiziellen Gesellschaften und buchen Sie direkt dort. Das erspart Ihnen hohe Vermittlungskosten.

4. Datenklau und Phishing mit Weblinks

Die Buchung der Unterkunft oder des Transports hat funktioniert. Sie erhalten eine Nachricht, eine fremde Seite zu öffnen, Ihre Daten herzugeben und alles über Ihre Online-Banking-App zu bestätigen.

Achtung, Phishing-Alarm!

Verlassen Sie bei Zahlungsaufforderungen nie offizielle Websites. Klicken Sie nicht auf einen mitgeschickten Link und geben Sie keine Bankdaten ein. Autorisieren Sie nichts über Ihre Bank-App.

5. Billigstangebote meiden

Seien Sie gegenüber extrem günstigen Angeboten vorsichtig. Das könnte auch ein Urlaubs-Fake sein.

6. Keine Vorauszahlung

Zahlen Sie vorab kein Geld auf fremde Konten ein.

7. Letzter Ausweg: Zahlung stoppen

Stellt sich Ihr Urlaub als Betrug heraus, kontaktieren Sie Ihre Bank, Kreditkartenfirma oder Ihren Zahlungsdienstanbieter – eventuell sind Rückbuchungen möglich.

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