View from Pico do Arieiro, Portugal

5 Gründe für Madeira: Mehr als nur eine Blumeninsel

Die Insel Madeira ist mehr als eine Blumeninsel: 5 Tipps von Wandern bis Kulinarik.

Madeira ist bekannt für Orchideen, Strelitzen und Hortensien, die dort wachsen, wo fast immer Frühling ist. Doch die portugiesische Insel, deren Gebirge gleich hinter der Atlantikbrandung beginnt, kann viel mehr als nur blumig. Von der Inselhauptstadt Funchal die steile Küste entlang und bis ins Hochgebirge gibt es viele Gründe, nach Madeira zu reisen. Hier sind nur fünf davon.

  1. Wolkenmeer

    Weil das Meer zu unruhig und die Strände zu felsig sind, eignet sich Madeira kaum für den faulen Badeurlaub. Madeira-Reisende müssen sich ins Gebirge begeben.
    Die (Steil)-Küste hat man trotzdem von fast allen Gipfeln im Blick, zum Beispiel vom Pico do Arieiro (Bild). Aber Achtung: Die Idee, sich den Atlantik von oben anzuschauen, haben viele, die beliebtesten Wanderwege sind schnell verstopft.

View from Pico do Arieiro, Portugal

Der Pico do Ariero ist der wahrscheinlich beliebteste Gipfel der ganzen Insel. 

©Getty Images/f9photos/istockphoto
  1. Swimmingpools

Wer nicht darauf verzichten will, Salzwasser auf der Haut zu spüren, geht in den natürlichen Meeresbecken von Porto Moniz baden. Aus Vulkangestein haben sich über Jahrtausende an der Nordküste Naturpools gebildet. Manchmal schwappt aber der wilde Atlantik über die Felsen.

Felsenbecken mit klarem Wasser vor einer Küstenlandschaft unter bewölktem Himmel.

Wildes Baden in den Naturpoolbecken von Porto Moniz im Norden der Insel. 

©Getty Images/Paulo Teixeira/istockphoto
  1. Komplett Banane! 

Man sollte Bananen mögen, wenn man hierher kommt. Im Bananenmuseum BAM wird die Kulturgeschichte der Banane erzählt, auf Schauplantagen wachsen Pflanzen vom Steckling bis zur großen Staude. Das Bananenschlaraffenland ist der Museumsshop: Es gibt Bananenbier, Bananenchips, Bananenbrot, Bananen...

Ein Bananenstrauch mit grünen Bananen und einer großen violetten Blüte hängt zwischen grünen Blättern.

Im Bananenmuseum pflückt man sich die Bananen selbst frisch von der Staude. 

©Getty Images/vovashevchuk/istockphoto
  1. Tiefseefische

Als Delikatesse gilt auf Madeira der Schwarze Degenfisch. Er lebt in Wassertiefen um 1.500 Meter, seine schwarze Färbung entsteht bei der schnellen und für das Tier tödlichen Druckveränderung beim Einholen der Fangleinen. Der Fisch wird traditionell paniert und gemeinsam mit Passionsfrucht oder – erraten – Banane serviert. 

Auf einem Markt liegen lange, dunkle Fische auf Eis zum Verkauf.

Der Schwarze Degenfisch lebt eigentlich in den Tiefen des Meeres.

©Lea Moser
  1. Unspektakulär schön

Keine Frage, die wichtigste Sehenswürdigkeit auf Madeira ist die Natur. Es lohnt sich trotzdem, immer wieder in die vielen kleinen Fischerdörfer und Hafenorte an der Küste abzustechen. Zu sehen gibt es meist nicht mehr als eine kleine Kirche (wie diese hier in Ribeira Brava), einen schönen Platz und ein kleines Kaffeehaus. Mehr los ist in Funchal, der Inselhauptstadt. 

Eine Kirche mit Uhr steht auf einem Platz, im Hintergrund ein bewaldeter Hügel mit Häusern.

REin kleiner, aber sehr hübscher Inselort is Ribeira Brava.

©Lea Moser

Info

Anreise
TAP Air (flytap.com) fliegt mit kostenlosem Stop-over in Lissabon von Wien nach Funchal. CO2-Kompensation 38 €, atmosfair.de

Reise-Kombi
Raiffeisen Reisen hat  Madeira (5 N.) mit Lissabon (2 N.) im Programm, inkl. Flug ab 1.699 Euro p. P. im DZ. Nächster freier Termin von 26. 05. bis 02.06., weitere Termine im Aug., Sept. und Okt. Infos in allen Raiffeisen- und GEO Reisebüros:  0800 66 55, info@raiffeisen-reisen.at, bestfortravel.com

Auskunft 
visitmadeira.com/de

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