The First Roma Arte

Hotel-Duell in Rom: Design, Kunst und kreative Küche in der Ewigen Stadt

Suiten mit eigenem Pool oder lieber mit eigener Bar? Modern und artsy uphill oder kunstvoll, verschwiegen zentral: Zwei Hotels mit unterschiedlichem Ambiente und Lage.

The First Roma Arte 

Wer durch die Ewige Stadt bummelt, weiß, dass  Sightseeing ziemlich anstrengend sein kann. Umso schöner ist es, wenn man etwa vom Panoramaweg der Villa Borghese oder von einem Museumsbesuch in der Villa Medici  nur ein paar Gehminuten in die City hinunterspaziert und in einem echten Ruhe-Refugium mit dem Motto „Küche und Kunst“ ankommt. Im „The First Roma Arte“ kann man nicht nur am Rooftop „Acquaroof Terrazza Molinari“ entspannt einen Apéro oder kreative Snacks  wie Garnelen-Carpaccio auf wilden Erdbeeren, Tortelli, gefüllt mit Zackenbarsch, Spargel und Kaviar oder ein Semifreddo alla Zabaione zu  sich nehmen – mit freiem Blick über den Himmel Roms. Mit etwas Glück genießt man auch in einer der neuen Spa-Suiten mit Outdoor-Jacuzzi das Abendrot über den Kuppeln der umliegenden Kirchen. Im hoteleigenen Restaurant „Acquolina“ wird man bequem von Roms jüngstem Zwei-Sternekoch Daniele Lippi mit Signature Dishes à la Gambero rosso „Latte di pecora fermentato“ oder „Gnocco di patata, ostrica, borragine“ verwöhnt.

The First Roma Arte

The First Roma Arte

©Hersteller

Kuh & Kunst in jedem Zimmer 

Kunstinteressierte finden im „The Pavilions Hotels & Resorts“ in der Stadt der sieben Hügel, ein paar Schritte von der Piazza del Popolo entfernt, Kunst in jedem Zimmer, eine lebensgroße Kunststoff-Kuh in der Lobby und rund 200 Werke zeitgenössischer italienischer Künstler im Hotel verteilt.

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„nhow Roma Vittorio Veneto“ 

©nhow Roma Vittorio Veneto

nhow Roma

Rom ist ja bekanntlich eine alte Stadt. Jeder Brunnen, jede Kirche und sogar so manche U-Bahn-Station atmet Geschichte. Die meisten Hotels wollen diesem historischen Flair mit ihrer eigenen Ausstattung Tribut zollen. Das Design-Hotel „nhow Roma Vittorio Veneto“ geht seit seiner Eröffnung im September einen anderen Weg: Verspielt, grell und mutig will es vor allem jungen Gästen das moderne Rom näherbringen. Dafür hat das Team um den spanischen Star-Architekten Rafael de La-Hoz und Interior Designer Emiliano Calderini Marmor-Statuen in Nike-Sneaker gesteckt und Neon-Schriftzüge über die Empfangstische gehängt, die antiken Pferdewagen nachempfunden sind.

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„nhow Roma Vittorio Veneto“ 

©nhow Roma Vittorio Veneto

Suite mit eigenem Barkeeper

Das Signature-Restaurant „LUDO“ bietet römische Klassiker fusioniert mit US-amerikanischem Soulfood, etwa „Polpettine di pulled pork“ – freilich nach italienischen Qualitätsstandards. Spätabends verwandelt sich das Lokal in einen hauseigenen Club mit wechselnden DJs. Ein Lift überrascht mit einer Karaoke-Funktion. In der Junior Suite „Veni Vidi Vino“ wartet ein gefüllter Weinkühlschrank. Und wer es ganz wild haben möchte, etwa für einen Junggesellenabschied, dem sei eine der Imperial Suites mit eigener Bar ans Herz gelegt. Auf Wunsch auch mit eigenem Barkeeper. Entspannungsoase ist das „nhow Roma“ keine. Wer hier eincheckt, sucht den Bruch mit der historischen Kulisse – und bekommt ihn. 

Von: johannes.arends@kurier.at

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