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Mehr als nur Brügge: 5 Highlights im Norden Belgiens

Flandern, der nördliche Teil Belgiens, bietet für jeden Reisende etwas. Welche Städte Sie nicht verpassen sollten.

Da steht man staunend vor den Werken flämischer Meister wie Rubens und  van Eyck, radelt entlang beschaulicher Wasserkanäle und kostet  sich durch herzhafte Pralinen-Kreationen und Trappistenbiere. Der wirtschaftlich starke nördliche Teil des Landes bietet (fast) alles, was man als Reisender sehen, erleben und probieren möchte. Fünf persönliche Momentaufnahmen.

Axel Halbhuber und Lea Moser aus dem KURIER-Reise-Team sprechen im Reisepodcast Stadt.Land.Meer. über Reise- und Urlaubsziele - im Fokus steht immer ein Land, eine Region oder eine Stadt. Die aktuelle Folge gibt's hier.

1: Die Architektur beeindruckt jeden

Ob Backsteingotik, flämische Renaissance, Jugendstil oder modern: Flandern bietet architektonisch für jeden Geschmack etwas. Der  mittelalterliche Stadtkern von Brügge ist zwar  berühmt, der Tipp des Autors ist aber Löwen: Eine quirlige Studentenstadt mit hübschen Fassaden und quirliger Lokalszene. Ein Herzstück der Innenstadt ist das spätgotische Stadthuis (das Rathaus, hier in der Bildmitte). 

2. Schokolade schmeckt hier am besten 

Kakao kam ab dem 17. Jahrhundert über  den Hafen von Antwerpen ins Land, der Apotheker Jean Neuhaus erfand 1912 die belgische Praline – ein Welterfolg. Tipp: Die Dichte an Chocolatiers ist in Antwerpen  besonders hoch.

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Schokolade gibts in Belgien in allen Variationen.

©Stefan Hofer

3. Von Alten Meistern und neuer Kunst

Die Werke der flämischen Maler sind Pflichtprogramm. Highlight ist der Genter Altar von Jan van Eyck in der St.-Bavo-Kathedrale, bei der Tour mit VR-Brille in der Krypta  wird man  auf das Meisterwerk eingestimmt. Tipp: Zeitgenössisches sieht man  in Antwerpen im  MAS (Bild) an der Schelde.

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Sehenswert: Museum MAS in der Hafenstadt Antwerpen.

©Stefan Hofer

4. Radeln ist hier Volkssport

Wer aktiv urlaubt, organisiert sich in  einer Stadt ein Miet-Fahrrad und „fietst“ über flaches Land: durch Wälder und kleine Dörfer und entlang von Wasserstraßen (im Bild ein Hausboot auf der  Dilje nördlich von Mechelen). Das Radwegenetz ist gut ausgebaut, man orientiert sich anhand von „Fietsknopen“ (Radeln nach Zahlen) sehr leicht. 

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Im Bild ein Hausboot auf der Dilje nördlich von Mechelen.

©Stefan Hofer

5. Hier wird Bierkultur gelebt

Hunderte Brauereien, teils hoher Alkoholgehalt (das Starkbier Tripel hat sieben bis elf Prozent) und schräger Geschmack durch Zugabe von Kräutern und Früchten (siehe Kirschbier Kriek). Tipp: Fast jede Brauerei hat ihre eigenen, eleganten Gläser. Ein schönes Mitbringsel!

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©Stefan Hofer

Anreise Mit dem Nachtzug von Wien nach Brüssel, weiter mit Regionalbahnen.

Tipps
–  Martin's Patershof, Mechelen: Schlafen in einer früheren Kirche.
– „The Chocolate Line“, Antwerpen: Geschäft mit  kunterbunten Pralinen.

1432 In dem Jahr wurde der Genter Altar aufgestellt.

Auskunft
visitflanders.com/de
visit.mechelen.be

Stefan Hofer

Über Stefan Hofer

Stefan Hofer ist seit 2009 beim KURIER. Schreibt für das Ressort Reise.

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