Rath reist: Luxus und Stille in der Goldenen Rose Karthaus im Schnalstal
Ein Hideaway im Schnalstal: Die Goldene Rose verbindet alpine Ruhe mit luxuriösem Genuss.
Von Carsten K. Rath
Tief im Südtiroler Schnalstal wird mir klar, wie luxuriös Ruhe sein kann. Im 200-Seelen-Dorf Karthaus gründeten Mönche im Mittelalter ein Kloster und schwiegen fortan. Die Stille innerhalb der Mauern überdauerte Jahrhunderte. Ein Echo dieser klösterlichen Aura spüre ich in der „Goldenen Rose Karthaus“.
Gastgeber Stefania und Paul Grüner haben ein Juwel geschaffen, das luxuriöse Eleganz und alpine Einfachheit perfekt ausbalanciert. Mein Zimmer empfängt mich mit Holzdielenböden und viel Licht, das durch große Fenster flutet. Eine Privatsauna veredelt das offene Bad, auf der Terrasse dampft der Whirlpool.
Sechs-Gänge-Menü „Silentium“
Das Südtirol-Feeling setzt sich am Gaumen fort. Das Sechs-Gänge-Menü „Silentium“ ist eine kulinarische Hommage an das klösterliche Erbe. Die Komposition vereint das Beste der Region: Wildbret aus den heimischen Schnalstaler Wäldern und frisches Gemüse aus dem eigenen Garten.
Morgens gibt mir eine deftige Jause mit Bergkäse und Schinken Kraft für den Aufstieg zur alten Schutzhütte „Schöne Aussicht“. Der spektakuläre „Außenposten“ der Grüners bietet Vier-Sterne-Luxus in absoluter Stille. Grobe Holztische und rot-weiß-karierte Bettwäsche schaffen ein uriges Refugium, das das nahe gelegene „Zollhaus“ noch toppt.
Die winzige Steinhütte mit einem Bett und dem Ofen konzentriert das Leben auf das Wesentliche – in vollkommener Einsamkeit.
Kommentare