Chappell Roan: The 67th Annual Grammy Awards in Los Angeles

Musik: Die besten Soundtracks für den Frühling

Wenn die Sonne scheint, klingt auch die Musik anders. Vier Playlists zwischen Pop, Rock, Nostalgie und Indie-Tagträumen.

POP

Billie Eilish: „Birds of a Feather“ Kein  Song klingt so nach offenem Fenster und warmer Abendluft.

Harry Styles: „Golden“ Der federleichte Refrain macht Lust auf den ersten Road-Trip der Saison.

Bilderbuch: „Irgendwo“ Wann, wenn nicht jetzt, ist die Zeit für Sehnsucht?

Chappell Roan: „The Subway“ Große Liebe, großer Liebeskummer? Alles!

Lorde: „Solar Power“ Eine Hymne auf Sonne, Natur und Entschleunigung – Pop meets Entspannung.

Lukas Oscar: „Amazin" Sunniest Vibes des letzten Jahres. Hören, Augen zu, mitswingen:  „Join me ...“

Charlie XCX: „Chains of Love“ Glitzernder Synth-Pop, trotzdem viel romantische Frühlingsstimmung. 

Dua Lipa: „Houdini“ Disco mit Retro-Vibe – ideal für den Moment, wenn der Winter endgültig vorbei ist. 

Anna Buchegger: Verwöhnt“ „Verschwende deine Jugend“ im Dialekt.  Der Sound fürs Lebensgefühl. 

ROCK

Arctic Monkeys: „Opening Night“   Neuer Track der Briten – wie gemacht für genau die Jahreszeit!

Wolf Alice: „Smile“  Manchmal schlägt der Frühling auch ordentlich zu! Und macht doch euphorisch.

The War on Drugs: I Don’t Live Here Anymore“ Und rauf auf den Highway. Oder die Bundesstraße ins Waldviertel ...

Waxahatchee: „Silver“ Die Gitarren sägen, und der Harmoniegesang der Crutchfield-Sisters lässt uns schweben: „Uuuuuh U-uuh!“

John Mayer: „Last Train Home“ West-Coast-Vibes mit 80er-Touch für lange Abende auf der Terrasse.

Bibiza: „Bis einer weint“Der Frühling bringt uns auch dazu zu übertreiben. Schön ist’s trotzdem.

Wet Leg: „Chaise Lounge“  Klingt nach sonnigem Nachmittag mit Freunden. 

Alles Exhausted: „Alles so verbraucht“ Darum: Alles neu macht der Mai! Ein Song wie ein Frühlingssturm. Faszinierend. 

Oldies

John Paul Young: „Love is in the Air“ Die inoffizielle Frühlingshymne. Seit 49 Jahren.

Kate Bush: „Big Sky“ Im Gras liegen und Schäfchenwolken zählen – oder einfach mittanzen!

Electric Light Orchestra: „Mr. Blue Sky“ Euphorisch, verspielt, voller Lebensfreude – der ultimative Retro-Spring-Hit.

Stevie Wonder: Signed, Sealed, Delivered (I’m Yours) Überschäumender Motown-Klassiker voller Energie und guter Laune. 

Loretta Goggi: „Maledetta Primavera“   Nein, der Frühling kann nichts dafür. Die Gefühle sind’s ...

Wang Chung: „Dance Hall Days“ Klingt wie ein warmer Wind aus den sonst coolen 80ern. 

Nick Drake: „Pink Moon“ Perfekt für frühe Abende: Sehnsucht, Melancholie – und immer die Liebe.

Beatles: „Here Comes the Sun“ Was soll’s? DER musikalische Frühlingsanfang darf einfach nicht fehlen.

Indie-Daydreams

Beach House: „Space Song“ Eine nächtliche Fahrt durch die Stadt. Die Frage: Wann sehen wir uns wieder?

Joji: „Last of a Dying Breed“ Verstörung, Verwirrung, Zweifel – Hoffnung! Alle Emotionen des Frühlings in einem Song.

Marc DeMarco: „Chamber of Reflection“ Und wer sagt, dass man im Frühling nicht auch mal traurig sein kann? 

Wolf Alice: „Blush“   Zarter hat ein Frühling nie begonnen. Und dann kommt er mit aller Wucht.

Tame Impala: „Borderline“ Bee-Gees-Vibes im verletzlichen Indie-Bedroom: Hypnotisch.

Band of Horses: „The First Song“   Mit dem Rad den sanften Hügel runter, Arme ausbreiten, fliegen ...

Oskar Haag: „Surf Song“
 Sanfte Melancholie, Unruhe, diese unerklärliche Zappeligkeit – Springtime!

Vampire Weekend: Harmony Hall“   Nach dem Winter kommt er – nur nicht die Hoffnung aufgeben! Mit sonniger Leichtigkeit.

Andreas Bovelino

Über Andreas Bovelino

Redakteur bei KURIER freizeit. Ex-Musiker, spielte in der Steinzeit des Radios das erste Unplugged-Set im FM4-Studio. Der Szene noch immer sehr verbunden. Versucht musikalisches Schubladendenken zu vermeiden, ist an Klassik ebenso interessiert wie an Dance, Hip-Hop, Rock oder Pop. Sonst: Texte aller Art, von philosophischen Farbbetrachtungen bis zu Sozialreportagen aus dem Vorstadt-Beisl. Hat nun, ach! Philosophie, Juristerei und Theaterwissenschaft und leider auch Anglistik durchaus studiert. Dazu noch Vorgeschichte und Hethitologie, ist also auch immer auf der Suche einer archäologischen Sensation. Unter anderem.

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