Streaming-Hit; „Euphoria“

Streaming-Vorschau: Die besten Serien in diesem Frühling

Alles sprießt und wächst – die beste Jahreszeit beginnt. Das gilt auch für die Streaming-Welt. April, Mai und Juni bringen jede Menge gute Unterhaltung.

Euphoria – Staffel 3, ab 13. April, Sky/WOW, 8 Folgen: Liebe, Drama, Crime und alles, was dazugehört. Die Serie, die aus Zendaya & Co. Superstars gemacht hat, geht weiter. Mit Latin-Pop-Superstar Rosalia als Neuzugang!

Malcolm in the Middle: Life’s Still Unfair, ab 10. April, Sitcom, Disney+, Miniserie, 4 Folgen: Etliche Jahre nach der Originalserie ist Malcolm erwachsen, hat selbst eine Familie – und gerät wieder mitten ins Chaos der völlig dysfunktionalen Wilkersons. Wiedersehen mit Frankie Muniz als Malcolm! 

Your Friends & Neighbors, ab 3. April, Comedy/Crime, Apple TV. Staffel 2, 10 Folgen: Wir freuen uns auf „Mad Man“ Jon Hamm, der als Hedgefonds-Manager in Nöten alles versucht, um seiner geschiedenen Frau, seiner Tochter und seiner psychisch labilen Schwester ein gutes Leben zu ermöglichen. Mit Amanda Peet. 

Remarkably Bright Creatures, ab 8. Mai, Netflix, Mystery, Spielfilm:  Eine Witwe findet ihre Lebensfreude wieder, als sie sich mit einem riesigen Kraken anfreundet. Warmherzige Feelgood-Story mit Sally Field und Colm Meany.

Harry Styles entkam diesem Schicksal – und das ist vielleicht sein eigentliches Kunststück.

Bruch und Neuerfindung

Sein Solo-Debüt 2017 war kein kalkulierter Radiopop, sondern eine bewusste Irritation. Gitarren, 70er-Ästhetik, Classic-Rock-Anleihen. Kein aggressiver Befreiungsschlag, sondern eine elegante Verschiebung. Mit „Fine Line“ wurde aus der Verschiebung ein Statement. „Watermelon Sugar“ brachte ihm den Grammy, die Tourneen wurden größer, das Publikum diverser. 

The Miniature Wife, ab 10. April, Sky/WOW, Dramedy, Staffel 1, 10 Folgen: Als eine Ehefrau (Elizabeth Banks) durch ein Experiment auf eine Größe von 15 cm schrumpft, gerät die Ehe mit ihrem Mann (Matthew Macfadyen) in extreme Schieflage.

Maximum Pleasure Guaranteed, ab 20. Mai, Apple TV, Dark Comedy/Romance, Staffel 1, 10 Folgen:  Beziehung, Thriller, Komik – alles geht! Die frisch geschiedene Mutter Paula Sanders  gerät in einen irrwitzigen  Strudel aus Mord, Erpressung – und Jugendfußball. Mit Tatiana Maslany, die schon in „Orphan Black“ einiges durchstehen musste. Und einen Emmy dafür gewann. 

Berlin & The Lady With an Ermine, ab 15. Mai, Netflix, Drama/Thriller, Miniserie, 8 Folgen: Wir tauchen wieder tief ins Universum von „Haus des Geldes“ ein. Showrunner Álex Pina hetzt unseren Lieblingsschurken Berlin durch ein Wechselbad der Gefühle. Und ja, Geld gestohlen wird natürlich auch!

Widow's Bay, ab 29. April, Comedy/Mystery, Apple TV, Staffel 1,  10 Folgen:  Der Bürgermeister einer US-Kleinstadt (Matthew Rhys aus „The Americans“) wehrt sich, die abergläubischen Ängste seiner Wähler ernst zu nehmen. Das könnte natürlich ein Fehler sein ... Mit Kate O'Flynn. 

The Boys, letzte Staffel, ab 8. April, Amazon Prime, Superhelden Satire, Staffel 5, 8 Folgen:  Nein, mit Frühlingsgefühlen haben Billy Butcher (Karl Urban) und seine Jungs nichts am Hut. Aber das Finale einer der besten Serien der vergangenen Jahre darf hier natürlich nicht fehlen.  

The Testaments, ab 8. April, Disney+, SciFi/Dystopie, Staffel 1, 10 Folgen: Ein Spin-off der höchst erfolgreichen Margaret Atwood-Serienadaption „Handmaid’s Tale“. Da gab’s nicht viel zu lachen, und auch in dieser, einige Jahre später angesiedelten, Serie wird’s rau zugehen in der misogynen Welt von Gilead. Aber es gibt gewissermaßen auch eine „Highschool-Liebesstory“. Und Anne Dowd (Aunt Lydia) ist wieder dabei! 

Cape Fear, ab 5. Juni, Apple TV, Thriller/Drama, Miniserie, 10 Folgen: Ein weiteres Remake des Filmklassikers mit Gregory Peck und Robert Mitchum. Nach Robert De Niro (1991) darf nun Javier Bardem als Ex-Knacki Rache an seinem Anwalt nehmen. Und allein DAS macht schon sehr neugierig. Mit Amy Adams. 

House of the Dragon, ab Juni (noch kein genauer Termin fixiert), HBO, Fantasy, Staffel 3, 8 Folgen: Vorletzte Staffel im Kampf der Targaryens. Und ihrer Drachen natürlich.

Andreas Bovelino

Über Andreas Bovelino

Redakteur bei KURIER freizeit. Ex-Musiker, spielte in der Steinzeit des Radios das erste Unplugged-Set im FM4-Studio. Der Szene noch immer sehr verbunden. Versucht musikalisches Schubladendenken zu vermeiden, ist an Klassik ebenso interessiert wie an Dance, Hip-Hop, Rock oder Pop. Sonst: Texte aller Art, von philosophischen Farbbetrachtungen bis zu Sozialreportagen aus dem Vorstadt-Beisl. Hat nun, ach! Philosophie, Juristerei und Theaterwissenschaft und leider auch Anglistik durchaus studiert. Dazu noch Vorgeschichte und Hethitologie, ist also auch immer auf der Suche einer archäologischen Sensation. Unter anderem.

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