4 Schritte zur richtigen Haarpflege im Winter
Trockene Luft stresst Haare und Kopfhaut. Richtiges Waschen und sanftes Styling beugen Schäden vor.
Draußen klirrend kalt, drinnen durch die Heizung warm – beides trocknet die Haare aus. Zusätzlich reiben Hauben, Mützen, Schals und Mantelkrägen an den Haarspitzen. Die Folge ist oft Frizz, stumpfes Haar, juckende Kopfhaut und die Gefahr von Haarbruch.
1. Schritt: Frisieren
Die widrige Witterung stellt besondere Anforderungen an die Haarpflege. Das fängt schon beim Frisieren an. Durch statische Aufladung und zu viel Reibung kann Frizz entstehen. Beautyprodukte-Hersteller Shark Beauty empfiehlt daher den Griff zu einer Bürste mit Naturborsten, denn diese sind reich an Keratin. Das verbessert die Elastizität des Haares und hilft, die natürlichen Öle der Kopfhaut gleichmäßig in den Längen zu verteilen.
So werden die Haare gebändigt und es bringt sie zum Glänzen. Sind die Strähnen besonders verfilzt, sollte man mit dem Frisieren bei den Haarspitzen beginnen und sich langsam Richtung Ansatz vorarbeiten.
2. Schritt: Waschen
Geht es ans Waschen, kann man der Mähne einmal in der Woche eine tiefenwirksame Haarmaske gönnen. Davon profitieren auch die beanspruchten Spitzen. Bei aller Belastung sollte man aber aufpassen, die Haare nicht zu überpflegen, denn das beschwert sie nur.
Wenn möglich, sollte man im Winter die Haare nicht täglich waschen, um weiteres Austrocknen zu vermeiden.
3. Schritt: Gesunde Kopfhaut
Für die Kopfhaut empfiehlt die Wiener Dermatologin Barbara Franz den Weg in die Küche. Massiert man eine halbe Stunde vor dem Haarewaschen Olivenöl sanft ein, beugt das dem Austrocknen vor.
Gegen leichte Entzündungen hilft Rosmarinöl. Dazu einige Tropfen mit einem Trägeröl, wie Mandel- oder Jojobaöl mischen. Da es sich um ein ätherisches Öl handelt, am besten vorher an einer anderen Hautstelle testen, um allergischen Reaktionen vorzubeugen.
4. Schritt: Föhnen und Lufttrocknen
Nach dem Waschen sollte man sich weder mit feuchtem Haar ins Bett legen noch es unter eine Haube stopfen, weil es nass leichter bricht.
Schonender für das Haar ist es, nicht zu heiß zu föhnen. Dadurch hält allerdings die Frisur weniger gut. Trocknen mit hohen Temperaturen sollte man sich für besondere Momente aufsparen, etwa, wenn man ohne Haube außer Haus geht oder ein Ballbesuch ansteht.
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