Die großen Granitplatten am Rande des Teiches fügen sich gut in den umliegenden Naturgarten.

© Alice Thinschmidt / Daniel Böswirth

Buchtipp
08/30/2014

Schicke Steine für den Garten

Ein neuer Ratgeber verrät alles über Naturstein in den eigenen vier Hecken.

Der beliebte Rohstoff Stein ist vielfältig zu nutzen, witterungsbeständig, elegant und es gibt kaum ein anderes Material, das mit ihm im Außenbereich mithalten könnte. Für den vielfältigen Gebrauch werden verschiedenste Arten benötigt. So eignen sich Hartgesteine wie Gneis, Granit oder Quarzit eher zur Pflasterung, während die weicheren Varianten wie Marmor, Sand- oder Kalkstein häufiger als Deko-Elemente verarbeitet werden. Die vielfalt ist groß und wird durch die Verarbeitung noch erweitert.

Rau, gebrochen oder geschliffen?

Die beliebteste und kostengünstigste Form ist, den Stein unbehandelt oder rau gebrochen zu belassen. Die bruchraue Variante wird gerne als Pflaster- oder Mauerstein verwendet, da sich spiegelglatte Oberflächen bei Regen in gefährliche Rutschbahnen verwandeln.

Allzu rau sollte der Bodenbelag aber auch nicht sein, da er sonst viel Schmutz aufnimmt und durch seine Struktur schwer zu reinigen ist. Jedoch können auch diese Böden nach zahlreichen Jahren glatt getreten werden. Polieren eignet sich deshalb eher bei Deko-Elementen wie Marmorkugeln und Steinsitzmöbeln. Durch Schleifen lässt sich eine glatte, aber matte Oberflächen erzielen. Beim Flammen wird der Werkstoff kurze Zeit großer Hitze ausgesetzt.Das Ergebnis ist eine leicht unebene Fläche. Diese Art der Veredelung wird vor allem bei Hartgesteinen eingesetzt, da es bei weichen Steinarten die Farbe des Materials verändern kann.

Idealer Begleiter für Treppen und Mauern.

Auf Schwierigem Terrain wie in abschüssigen Gärten kommt Stein besonders häufig zum Einsatz. So etwa bringen stützende Steinmauern ein beachtliches Eigengewicht mit sich und sind sehr stabil. Außerdem sind sie flexibel und nehmen die Bewegungen des Hanges viel besser auf, als starre Betonmauern.

Moderne Hangverbauungen aus stufenartigen, versetzen Steinblöcken bieten Platz für Blumen und Kräuter und lassen das kalte, raue Material optisch aufblühen. Egal ob trocken verlegt oder aus Mörtel: Frei stehende Mauern schaffen im Garten die nötige Privatsphäre. Bei Feuerstellen, Sitzmöglichkeiten, Brunnen, Wasserbecken oder sogar ganzen Gartenhäusern wird Dekoration mit Nutzen kombiniert. Steinmöbel sind fast unverwüstbar und können draußen jahrzehntelang unbeschadet überleben. Besonders geeignet für Feuerstellen sind Kiesböden, da auf ihnen eventuelle Funken rasch erlöschen.

Die Gestaltung von Wasserstellen mit Stein.

Wasser und Stein sind ebenfalls eine interessante Kombination. Besonders am Teich kommt das Material gut zur Geltung: Ob in Form von Kiesstränden, Setzungen am Ufer oder kleinen Brunnen.

Steintröge können vielseitig genutzt werden und beherbergen häufig schöne Pflanzen wie Iris oder Zwerg-Seerosen. Das angenehme Plätschern von Gewässern bringt Ruhe und Entspannung in den Garten und ist gleichzeitig ein optischer Blickfang.

„Gestalten mit Naturstein im Garten“ – ein kompakter Ratgeber von Daniel Böswirth und Alice Thinschmidt. Erschienen im Callwey Verlag,
€ 39,95
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