Wohnen
23.02.2018

Kampf um die Couch

Und wer hat’s erfunden? Die Schweizer Leder- und Möbelmanufaktur de Sede – und zwar vor 40 Jahren. 2018 feiert das Boxhandschuh - Sofa Jubiläum mit einer Re-Edition.

Rocky Balboa. Mit keinem anderen Boxer haben so viele Menschen vor den TV-Bildschirmen gefiebert. 1976 wurde der erste Film gedreht, 1977 von der Academy mit drei Oscars ausgezeichnet und 1978 die perfekte Sitzgelegenheit für die siebenteilige Film-Serie entworfen.

Inspiriert wurde das extravagante Boxhandschuh-Sofa der Schweizer Leder- und Möbelmanufaktur de Sede aber nicht von einer Filmlegende, sondern von einem der größten Boxer aller Zeiten: Muhammad Ali. 1978 kämpft und siegt der damals 36-Jährige gegen Léon Spinks und holt sich damit den dritten Titel im Schwergewicht. Er wurde zur Legende – und eine Legende wollten auch die In-House Designer bei de Sede kreieren.

Mit 170 cm Länge, 104 cm Breite und 86 cm Höhe sollen alle anderen Sofas k.o. geschlagen werden und hochwertig verarbeitetes, weiches Leder in Kombination mit ausgeklügelter Polsterung ein jähes Ende im Ringkampf garantieren. Mit 80 kg zählt die sogenannte DS-2878 zwar nicht zu den Schwergewichten (ab 91 kg), mit einem Preis von 13.000 Euro gehört das Boxhandschuh-Sofa aber definitiv zur Luxusklasse. 40 Jahre später lässt de Sede den Erfolg des Boxers und des Boxhandschuh-Sofas mit einer identischen, wenn auch etwas nostalgischen, Neuauflage des beliebten Modells noch einmal aufleben.