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Eine gute Grundlage
Holz, Naturstein oder Kunststoff: Jedes Material erzielt eine andere Wirkung. Welcher Belag sich für draußen eignet, hängt nicht nur von der Optik, sondern auch von der Nutzung ab.
Ob ein Garten auf dem Land oder ein Balkon in der Stadt: Die Wahl des Bodenbelags ist eine der wichtigsten Entscheidungen bei der Gestaltung von Außenräumen. Jedes Material verleiht dem Balkon oder der Terrasse eine individuelle Ausstrahlung. Holz etwa wirkt behaglich, ein sandfarbener Naturstein vermittelt ein mediterranes Gefühl und Kies setzt nostalgisch-rustikale Akzente.
Welcher Belag der Richtige ist, hängt nicht nur vom gestalterischen Konzept ab. Sondern auch davon, wofür die Fläche genutzt wird. Soll darauf eine Sitz- und Liegefläche entstehen oder werden darauf Kinder spielen?


Ihre Oberfläche und ihre Eigenschaften ähneln der Haptik naturbelassener Hölzer. „WPC heizt sich genauso wenig auf wie Holz“, sagt Hofer, „aber es splittert nicht.“ Obendrein ermöglicht die Wahl verschiedener Farbtöne größere Gestaltungsfreiheiten.

Kalkstein eignet sich nicht nur für öffentliche Plätze. Er zählt auch zu den beliebtesten Natursteinen im privaten Bereich. „Auch Sandstein und Travertin, der zwischenzeitlich in Vergessenheit geraten ist, kommen heute wieder zum Einsatz“, sagt Schubert. Ein Vorteil von Natursteinen ist der geringe Pflegeaufwand: „Es reicht, im Frühjahr den Winterschmutz mit einer Kärcherbürste zu entfernen. Imprägnieren muss man nur alle fünf Jahre“, sagt der Steinexperte.

Ob Holz, Stein oder WPC: Jeder Bodenbelag setzt Akzente. Die Wirkung der Architektur lässt sich damit unterstreichen oder in ein spannungsreiches Umfeld stellen.
Der Richtige Platz, die Richtige Grösse und das richtige Format
Wo ist der beste Platz für eine befestigte Fläche im Garten?

Wie ermittle ich die richtige Größe?
Die Größe der Terrasse hängt nicht unbedingt von der Größe des Gartens ab, sondern von ihrer Funktion – also ob darauf Feste gefeiert werden oder nur zwei Liegen Platz finden sollen. Für einen Kunden haben wir einmal einen komplett bekiesten „Schanigarten“ unter dem Blätterdach einiger Schirmplatanen gebaut – die Bauherren wollten in ihrem Garten einfach nur feiern.
Große Platten, kleine Steine, schmale Dielen, breite Latten: Was ist bei der Wahl der Formate zu bedenken?
Einerseits spielen praktische, andererseits gestalterische Fragen eine Rolle: Kleine Granit-Köpfelsteine sind nicht für Sitzplätze geeignet, da ihre Oberfläche für Stühle und Tische zu uneben wäre. Dafür wählt man besser großformatige Betonplatten . Sie passen auch gut in moderne Designgärten. Wenn der Stil des Gartens eher rustikal sein soll, bieten sich kleinformatige Natursteinplatten gut an.