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24.03.2017

Baumassiv: Nachhaltig, klimaschonend und noch vieles mehr

Damit das Traumhaus auch traumhaft wird, was die Energieeffizienz angeht: Baumassiv ist Ihr Ansprechpartner, um das Beste aus den Ressourcen heraus zu holen.

Energiespeicher Beton

Auf die inneren Werte kommt es an – auch, wenn es darum geht, mit Ressourcen ebenso effizient wie nachhaltig umzugehen.

In einem kleinen Ort im Weinviertel (NÖ) steht das „Einfamilienhaus H“, das aufgrund seiner ausgeklügelten Haustechnik kürzlich vom Innovationsund Technologieministerium als „besonders zukunftsfähig“ ausgezeichnet wurde. Für die energieeffiziente Beheizung sind die Bauteile aus Beton thermisch aktiviert. Das Novum ist: Die große Wärmespeicherfähigkeit von Beton wird außerdem genutzt, um kurzzeitig hohe Energiemengen einzuspeisen, die aus der Überschussenergie einer Windkraftanlage stammen.

Von außen wirkt das in Massivbauweise errichtete Haus wie viele Einfamilienhäuser. Es ist das Innenleben, die innovative Haustechnik, die das Haus H zu einem weltweit richtungsweisenden Demonstrationsgebäude werden lässt. Bei der Planung des Hauses standen in erster Linie die Nutzung erneuerbarer Energie, Kosten- und Energieeffizienz im Vordergrund.

Mit Hilfe der thermischen Aktivierung von Bauteilen aus Beton wird energieeffizient geheizt oder gekühlt. Eine Wärmepumpe mit Erdkollektoren versorgt das Haus mit der richtigen Raumtemperatur und stellt das Warmwasser bereit. Überschussenergie von Windstrom liefert die Betriebsenergie für die Wärmepumpe. Bis dato galten Wind- und Solarkraft aufgrund der schwankenden Einspeisungsmengen ins Stromnetz als unkalkulierbar.

Durch ein Steuerungselement wird die Energiezufuhr nur dann freigegeben, wenn überschüssiger Strom vorhanden ist. „Die Speicherung alternativer Überschussenergie war bisher ein hoher Kostenfaktor. Jetzt stehen wir vor einer Revolution“, erläutert Projektleiter DI Felix Friembichler (VÖZ). „Denn bei der in diesem Haus eingesetzten Speichertechnologie fallen keine zusätzlichen Infrastrukturkosten an.“ Tatsächlich sind die Kosten der innovativen haustechnischen Anlage mit denen einer völlig konventionellen vergleichbar.

Ein System, das eine ökologische und kostengünstige Energieversorgung für alle möglich und leistbar macht und zudem einfach konzipiert, nutzerfreundlich und selbstregulierend ist. Einzig die Winter- und Sommersteuerung muss von den Bewohnern des Hauses selbst aktiviert werden. Die Frischluftzufuhr erfolgt über eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit effizienter Wärmerückgewinnung.

Das Haus H ist Teil des Forschungsprojektes »Stadt der Zukunft« und wird in den nächsten zwei Jahren einem dauernden Monitoring und Stresstest unterzogen. Die Ergebnisse sollen Eingang in Regelwerke und Normen finden. „Dieses Pilotprojekt ist richtungsweisend für den künftigen Umgang mit unseren Energieressourcen“, ist DI Theodor Zillner von bmvit überzeugt.

Mehr Information: www.zement.at und www.baumassiv.at

Wertbeständige Hülle aus Ziegel

Vom Einfamilienhaus bis zum Funktionsgebäude: Ein energieautarkes Ziegelhaus zeichnet sich dadurch aus, dass seine Bewohner das ganze Jahr hindurch ohne die Zufuhr von elektrischer Energie, Öl oder Gas auskommen. Und es rechnet sich, wie Beispiele aus Deutschland und Österreich zeigen.

Die wertbeständige Hülle aus Ziegel: Der Ziegel für Wand und Dach stellt seine Qualitäten seit Jahrtausenden unter Beweis: Die Verfügbarkeit, die Veränderbarkeit, die Dauerhaftigkeit, die optimale Feuchtigkeitsregulierung, die Schadstofffreiheit, die Vielseitigkeit, die Speicherwirkung, die Natürlichkeit, die Individualität, die Haptik und die Atmosphäre. Der monolithische Ziegel für die Wand mit all seinen Eigenschaften ist ein Zehnkämpfer unter den Baumaterialien.

Solarthermie ist die Basis für Autarkie: Die Solarthermie ist die mit Abstand natürlichste und nachhaltigste Form der Wärmeversorgung für Heizen und Warmwasser und durch das Konzept „Sonnenhaus“ (mind. 50 Prozent Deckungsgrad bis zur solaren Vollversorgung) seit Jahren gebaut. In den meisten Fällen wird ein Mittelweg gegangen, ein vernünftig dimensionierter Warmwasserspeicher in Kombination mit einer kleinen Biomasserestheizung (jedes andere Restheizsystem ist auch möglich) liefert die Wärme für das ganze Jahr und sorgt auch für zukünftig geringe Kosten.

Solarstrom für Haushalt und Elektromobilität: Das energieautarke Haus, erstmals von einer Arbeitsgruppe um Prof. Dipl.-Ing. Timo Leukefeld gedacht und bis zur Praxisreife umgesetzt, versorgt sich weitestgehend und intelligent mit Wärme, Strom und Mobilität aus der Sonne. Zum einen benötigt das Haus aus dem Netz keinen Strom, also auch keine verbesserte Infrastruktur der E-Netze (wälzt keine Kosten auf andere ab). Zum anderen nutzt es Überschüsse planmäßig, dass sie der Haushalt selber verbrauchen kann (nicht nur rechnerisch auf dem Papier). Die Überschüsse werden tagsüber in dezentralen und mobilen Speichern aufbewahrt (Batterien, Elektromobilität) und verbraucht (Elektromobilität und Haushalt), und nachts wieder (Elektromobilität) aufgefüllt.

Vom Einfamilienhaus bis zum Funktionsgebäude: Das Konzept ist auf jegliche Gebäudeart anwendbar: für Ein und Mehrfamilien-Neubauten bis hin zu Gewerbe- und Funktionsgebäuden sowie für Altbausolarisierungen. Für zukünftige Bauten gibt es aber nicht nur den Weg der Vollautarkie, um Energie- und Kosteneffizienz zu erreichen. Richtige Investitionen, wie die Wahl eines geeigneten Baustoffes, können den Verbrauch von Wärme und Strom ohne Komfortverlust reduzieren.

Mehr Informationen: www.baumassiv.at

Sonnenhaus: Aus der Praxis

Das energieautarke Haus produziert und speichert Solarstrom für den gesamten Energiebedarf eines bewohnten Hauses und kann zusätzlich noch den Strom für Elektromobilität oder elektrische Geräte bereitstellen. Photovoltaik- und Solarthermiemodule auf dem Dach sowie ein Wärmespeicher aus Wasser sorgen dafür, dass das 2013 fertiggestellte Haus im Prinzip ohne Wärme- und Stromlieferung von außen auskommt. Wandgebaut ist dieses Haus aus mit Mineralgranulat gefüllten Ziegeln. So kann ohne extra Wärmedämmung außen der Wärmebedarf stark gesenkt werden.

Leukefeld rechnet für sein Haus vor: Die für das Erreichen der Energieautarkie nötigen Zusatzelemente kosten für die Errichtung rund 80.000 Euro; dem stehe aber ein jährlich vierstelliges Einsparpotenzial bei Heiz- und Stromkosten gegenüber. Und das sei auch im Hinblick auf die Altersvorsorge wichtig: „Man wohnt dann im Alter fast umsonst.“

Kosten: Ein energieautarkes Einfamilienhaus mit 160 Quadratmetern Wohnfläche kostet heute schlüsselfertig etwa 450.000 Euro und spart für Heizung, Strom und Autofahren etwa 5.000 bis 6.000 Euro pro Jahr ein. Ein teilenergieautarkes Haus mit etwa 50 Prozent solarer Abdeckung liegt bei etwa 350.000 Euro.

Die mit der neuesten Generation von Porotherm-Ziegeln errichteten, massiven, einschaligen Außenwände trotzen Wetterereignissen, sind luftdicht und sorgen durch ihre innenliegende Steinwolledämmung für extrem geringe Energieverluste. Gewonnen wird die benötigte Energie aus Sonne und Biomasse – auf konventionelle Heizung und fossile Brennstoffe wird verzichtet. Die vier „e“: effizient, erschwinglich, erneuerbar und einzigartig bringen eine jährliche Energiekosten-Ersparnis von über 1.000 Euro. Neben günstigen Errichtungskosten sind es vor allem die extrem niedrigen Betriebs-, Wartungs- und Energiekosten, die ein e4-Ziegelhaus 2020 interessant machen.

Weiterführende Informationen unter: www.baumassiv.at