Der zeitweise schwerste Mensch der Welt, Manuel Uribe, musste eingeäschert werden, weil es für ihn keinen Sarg gab.

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Kurios
07/21/2015

Zu dick fürs Sterben: XXL-Gräber für Fettleibige

In Rio de Janeiro gibt es mittlerweile so viele Übergewichtige, dass es eigene Gräber in Übergröße braucht.

Ein Problem, an das kaum jemand denkt, das aber immer mehr Menschen betrifft: Wie werden fettleibige Menschen bestattet, wenn herkömmliche Särge zu klein sind? Ein Beispiel aus Brasilien könnte jetzt Schule machen. Bereits jeder zweite erwachsene Brasilianer ist übergewichtig. In den vergangenen neun Jahren ist die Zahl übergewichtiger Brasilianer laut Gesundheitsministerium um 23 Prozent gestiegen. Der findige Chef des Friedhofs Penitência in Rio de Janeiro will jetzt mit XXL-Gräbern eine Marktlücke schließen.

1,30 Meter breit und 2,40 Meter lang sind die XXL-Gräber, die Alberto Brenner Júnior anbietet. Die Gräber bieten etwa zwei Quadratmeter mehr Platz als übliche Gräber. Sie sollen mindestens bis 350 Kilogramm schwere Leichen beherbergen können – die Obergrenze liegt bei 500 Kilogramm.

Der zeitweise schwerste Mensch der Welt, der 2014 gestorbene Mexikaner Manuel Uribe, wäre selbst dafür zu schwer gewesen. Er wog in seiner schwersten Zeit 560 Kilogramm und musste eingeäschert werden, weil es für seine Körpergröße keinen passenden Sarg gab.

Ein XXL-Grab soll rund 21.700 Euro kosten. Insgesamt werden umgerechnet rund 15,9 Millionen Euro investiert, um den Friedhof auszubauen.

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