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Gesund
10/19/2015

Warum Sie öfter Reis essen sollten

Vor allem Vollkorn- und Naturreis gehören auf den Speiseplan.

von Elisabeth Gerstendorfer

Es muss nicht immer etwas Exotisches sein, um als Superfood zu gelten. Während Goji, Arcai und Weizengras nicht überall zu finden sind, gibt es ein gesundes Nahrungsmittel, das eigentlich jeder zuhause hat: Reis. Die kleinen, länglichen Körner sind längst nicht mehr nur in Asien eine beliebte Zutat, sondern auch hierzulande beliebte Beilage, die wir ruhig noch öfter in den Speiseplan einbauen können.

Reis besteht nämlich zu einem großen Teil aus Kohlehydraten, die schnell satt machen und für längere Zeit viel Energie liefern. Anders als die kurzkettigen Kohlehydrate, die sich beispielsweise in Chips finden, sind jene aus Reis langkettig, das heißt, es dauert im Magen länger, bis sie verdaut sind, ähnlich wie bei Haferflocken. In dieser Zeit machen sie satt und sorgen dafür, dass wir länger keinen Hunger haben.

Kalorienarm

Der Fettanteil von Reis ist relativ gering – selbst wenn man viel davon isst, macht er nicht dick. 100 Gramm gekochter Reis kommen je nach Sorte auf rund 100 Kalorien. Zum Vergleich: Dieselbe Menge Nudeln hat rund 150 Kalorien. Das macht Reis zu einem sinnvollen Bestandteil von Diäten.

Neben Kohlehydraten enthält Reis vor allem Vitamine der B-Gruppe sowie Magnesium und Kalium. Er liefert dem Körper auch essentielle Aminosäuren. Das sind jene, die der Körper nicht selbst herstellen kann, die aber für die Eiweißproduktion benötigt werden.

Noch ein Vorteil von Reis: Er ist gut verträglich, etwa bei Magen-Darm-Problemen. Und anders als die meisten Getreidearten ist er glutenfrei.

Natur- und Vollkorn

Die meisten denken bei Reis an weißen Reis. Dieser ist jedoch nicht die gesündeste Variante. Zwar besteht auch er aus langkettigen Kohlehydraten, liefert Energie und macht gut satt. Naturreis und Vollkornreis enthalten aber deutlich mehr Nährstoffe. Dem weißen Reis fehlen nach der Verarbeitung das Silberhäutchen und der Keimling – beide enthalten Vitamine und Mineralstoffe, die beim Schälen verloren gehen.

Der meiste Reis wird in China, Indien und weiteren Gebieten Südostasiens angebaut. Nach der Ernte werden die Deckblätter, die sogenannten Spelzen, entfernt. Zurück bleibt der geschälte Reis, der auch als Naturreis bezeichnet wird und noch Keimling und Silberhäutchen enthält. Für den weißen Reis werden diese entfernt und die Körner poliert.

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