This 2006 photo made available by the Centers for Disease Control and Prevention shows a female Aedes aegypti mosquito acquiring a blood meal from a human host at the Centers for Disease Control in Atlanta. Scientists have made a promising advance for controlling dengue fever, a tropical disease spread by mosquito bites. They've rapidly replaced mosquitoes in the wild with skeeters that don't spread the dengue virus. The report is to be released in the Thursday, Aug. 25, 2011 issue of the journal Nature. (Foto:Centers for Disease Control and Prevention, James Gathany/AP/dapd)

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Dengue-Fieber
10/15/2013

"Tigermücke hat sich in Österreich etabliert"

Immer wieder werden in Österreich Asiatische Tigermücken entdeckt. Die in den Tropen heimische Stechmücke überträgt Krankheiten wie das Dengue-Fieber.

In Österreich und im süddeutschen Raum ist die Asiatische Tigermücke in diesem Jahr erneut aufgetaucht. Die Tiere seien in speziellen, an Autobahnraststätten aufgestellten Fallen gefunden worden, teilte das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) am Dienstag in Hamburg mit. In Österreich hat sich die Tigermücke längst etabliert, erklärt der Parasiotologe Horst Aspöck.

Die Stechmückenart ist Überträgerin von Tropenkrankheiten wie dem Dengue-Fieber. Bislang seien in diesem Jahr 641 importierte - also von Reisen mitgebrachte - Dengue-Infektionen in Deutschland gemeldet worden. Dies seien so viele wie noch nie und etwa fünf Mal so viele wie noch vor zehn Jahren. Die in Süddeutschland gefundenen Tiere waren nicht von Tropenviren befallen. Aspöck dazu: "So lange die Tigermücke nichts überträgt, stellt sie keine unmittelbare Gefahr dar.“ Allerdings könne sie viele Viren wie das Dengue-Fieber oder das Chikungunyafieber effizienter übertragen als unsere einheimische Stechmücke.

Zugewandert

Die Weltgesundheitsorganisation geht von 50 bis 100 Millionen Infektionen jährlich aus. Vor allem Mittelamerika ist in diesem Jahr besonders betroffen, die Krankheit wütet aber auch in asiatischen Ländern. Im vergangenen Jahr waren zahlreiche Erkrankungen auf der portugiesischen Insel Madeira aufgetreten. Um einen Überblick über zugewanderte Mückenarten zu erhalten und Einschleppungen von Krankheiten frühzeitig zu erkennen, überwacht das BNITM mit zahlreichen Kooperationspartnern mögliche Einfallspforten. An Flughäfen, Bahnhöfen und Autobahnen wurden spezielle Fallen aufgestellt. Entdeckte Gelege und mögliche Brutstätten seien beseitigt worden. „Das zeitgleiche Auftreten dieser Mücke an mehreren Standorten und jetzt regelmäßig auch in Bayern könnte ein Hinweis sein, dass die Einschleppung von Aedes albopictus nach Deutschland immer häufiger passiert“, sagte Andreas Rose von der Biogents AG in Regensburg, Leiter der Untersuchungen in Bayern. In den Monaten November bis Ende April rechnen die Wissenschaftler nicht mit weiteren Mückenfunden.

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