Der Super-Vollmond

© REUTERS/HENRY ROMERO

Astronomie
10/17/2016

Nach dem Supermond ist vor dem Supermond

Der gestrige Supervollmond ergab spektakuläre Bilder. Bis zum Jahresende kommt es noch zwei weitere Male zu dem Ereignis.

Das Jahr 2016 geht himmlisch zu Ende, nämlich mit gleich mehreren Supervollmonden, zuletzt am 16. Oktober. Von „Super-Vollmond“ spricht man dann, wenn der Mond der Erde besonders nahe kommt. Er wirkt dann viel näher und größer als sonst, nämlich um etwa 7 Prozent und um bis zu 30 Prozent heller. Denn durch die Nähe zur Erde wird mehr Sonnenlicht von der Oberfläche Richtung Erde reflektiert. Bei guter Sicht ergibt das spektakuläre Bilder.

Die Entfernung „Erde-Mond“ ist nicht immer gleich. Die Bahn des Mondes um die Erde hat die Form einer Ellipse und die Entfernung Erde-Mond schwankt zwischen etwa 357.000 und 407.000 Kilometer. Im Schnitt fallen fast jedes Jahr (exakt: alle 13,6 Monate) Vollmond und Erdnähe zusammen. Für ein solches Ereignis hat sich in den vergangenen Jahren der Begriff „Supervollmond“ etabliert. Perigäum ist die kleinste Entfernung zwischen Erde und Mond. Apogäum ist die größte Entfernung zwischen Erde und Mond.

Bis zum Jahresende gibt es noch mehrere solche Mond-Spektakel zu sehen, zeigte sich auch die Nasa begeistert.

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Der nächste Supervollmond fällt auf den 14. November 2016. An diesem Tag ist der Mond nur 356.536 Kilometer von der Erde entfernt. Von Super-Neumond spricht man, wenn sich der erdnahe Mond in der Neumondphase befindet. Zu einem weiteren Super-Vollmond kommt es dann ca. Mitte Dezember
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