Studie: Schokoladen-Esser sind schlanker

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Laut einer US-Studie sind Menschen, die regelmäßig Schokolade naschen, dünner - der Grund: Vermutlich wird der Stoffwechsel angeregt.

Es klingt unglaublich, die Wissenschaft ist sich jedoch sicher: Regelmäßige Schokoladen-Esser sind nach einer amerikanischen Studie ein klein wenig schlanker als jene, die nur selten der Nascherei frönen. Messbar sei dies am Body-Mass-Index ( BMI) - Erwachsene mit Hang zur Schokolade haben einen geringeren Wert. Der Effekt sei zwar gering, aber doch zu sehen, sagen die Forscher - und er sei zu groß, als das dies Zufall sein könne.

"Zusammengefasst kann man sagen, dass regelmäßiger Schokoladenkonsum mit einem geringeren BMI verbunden ist", heißt es in der Studie. Möglicherweise liege das daran, dass Schokolade den Stoffwechsel anrege. Die Forscher konnten keine Unterschiede im sonstigen Verhalten der Teilnehmer feststellen, die den Gewichtsunterschied erklären.

Alles in Maßen

Die Studie ist allerdings kein Freifahrtschein für Naschkatzen: Die schlankeren Teilnehmer aßen demnach zwar regelmäßig, aber in Maßen Schokolade. Außerdem gaben die Probanden selbst die Auskünfte zu ihrem Essverhalten - fraglich ist, ob alle Angaben korrekt waren. Im Durchschnitt aßen die Teilnehmer nach eigenen Angaben zweimal in der Woche Schokolade - sie trieben aber auch 3,6 Mal Sport.  Die Wissenschafter um Beatrice Golomb berechneten für 972 Teilnehmer den BMI - der Durchschnittswert lag bei 28.

Für die im Fachblatt "Archives of Internal Medicine" veröffentlichte Studie hatten Wissenschafter der Universität von Kalifornien in San Diego 1.018 Frauen und Männer untersucht. Keiner von ihnen hatte Diabetes, Herzerkrankungen oder andere größere gesundheitliche Probleme angegeben. Zwei Drittel von ihnen waren Männer, das durchschnittliche Alter lag bei 57 Jahren.

Erstellt am 27.03.2012