Erhöhen Eier den Cholesterin-Spiegel?

Nichts deutet darauf hin, dass Spiegeleier der Gesundheit schaden. © Bild: HandmadePictures - Fotolia/HandmadePictures/Fotolia

Viele befürchten, dass ihre Herzgesundheit geschädigt wird.

Durchschnittlich 230 Eier im Jahr verzehren Herr und Frau Österreicher. Ob hartgekocht, weich oder als Spiegelei: Hühnereier enthalten viele Nährstoffe, darunter Mineralien, Proteine und ungesättigte Fettsäuren. Allerdings steckt auch reichlich Cholesterin in ihnen. Das ist der Grund, warum Eier schon vor Jahrzehnten in Verruf gerieten. So soll der hohe Cholesteringehalt den Blut-Cholesterinspiegel in die Höhe treiben, Blutgefäße schädigen und schließlich das Risiko für Schlaganfall oder Herzinfarkt erhöhen.

Transfette sind gefährlicher als Cholesterin

Es ist durchaus richtig, dass der Verzehr von Eiern den Cholesterinspiegel im Blut etwas ansteigen lässt. Gesättigte (tierische) Fette und künstlich gehärtete Transfette aus der Nahrung wirken sich allerdings deutlich negativer auf den Blut-Cholesterinspiegel sowie auf das Herz-Kreislauf-Risiko aus.

Kein Einfluss auf Herzgesundheit?

Die zusammengefassten Ergebnisse bisher durchgeführter Studien scheinen die Hypothese von den ungesunden Eiern nicht zu unterstützen. Sie deuten darauf hin, dass bei gesunden Menschen der Eierverzehr – zumindest von bis zu einem Stück pro Tag – keinen Einfluss auf die Herzgesundheit hat. Ein maßvoller Verzehr von Eiern im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung scheint nicht ungesund zu sein.

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( kurier.at , iteu ) Erstellt am 21.05.2017