Labor soll Kampf gegen Sepsis verstärken

Vorrat an Blutkonserven beim DRK schwindet
Foto: AP/Winfried Rothermel

Zu einem neuen Zentrum der Sepsis-Forschung wird die Donau-Uni Krems.

Möglich wird das durch ein Fördermodell der Christian-Doppler-Gesellschaft und enge Kooperation mit der Wirtschaft. Sie stellt das Geld für komplexe Geräte zur Verfügung. In Krems wurde am Freitag  ein  Labor eröffnet, in dem ein Team unter der Leitung der Donau-Uni-Vizerektorin Viktoria Weber hauptsächlich nach Wegen zur Behandlung von Sepsis, im Volksmund Blutvergiftung,  forschen wird. Diese Krankheit ist bisher nicht wirklich behandelbar und tritt sehr häufig auf.

„In den USA sind 740.000 Menschen betroffen, bis zu 45 Prozent von ihnen genesen nicht mehr“, nannte Emanuele Gatti ein Beispiel für die Dringlichkeit der Forschung auf diesem Gebiet. Er sprach als Vertreter des Medizinkonzerns „Frenenius Medical Care“, der das für sieben Jahre finanzierte Labor sponsert.

Landesrätin Petra Bohuslav hob die Bedeutung der Forschung in Niederösterreich als besonderen Wirtschaftsmotor hervor, der enorme Umwegrentabilität durch hochwertige Arbeitsplätze bringe.

(Kurier) Erstellt am
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