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30.03.2017

Jeder kann mitforschen!

Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen brauchen für ihre Arbeit Daten. Freiwillige – Erwachsene, Jugendliche und besonders Schulklassen – helfen, diese zu sammeln. Acht spannende Projekte laden zum Mitmachen ein.

Wären Sie gerne ein Bürgerwissenschaftler? Sie wissen nicht, was das ist? Ganz einfach: Bürgerwissenschafter bzw. Citizen Scientists sind Menschen wie Sie und ich. Sie unterstützen die Wissenschaft aktiv, indem sie ihre Zeit, ihre Ressourcen und ihre Arbeit zur Verfügung stellen, um z.B. Daten zu sammeln, in Archiven zu stöbern oder die Natur zu entdecken.

Die Idee kommt aus Großbritannien, wo die Vogelbeobachtung eine große Tradition hat. Dort schwärmen Jahr für Jahr Hunderte Hobbyornithologen aus, um zu zählen, welche Vogelart in welchen Gebieten wie häufig anzutreffen ist. Diese Daten nutzt die Wissenschaft für ihre Arbeit.

Die Idee, Citizen Scientist in ihre Forschung einzubinden, fand bald viele Nachahmer, zuerst in Großbritannien, später in den USA. Seit 2014 ist Citizen Science sogar ein eigener Begriff in dem britischen Lexikon Oxford Dictionnary.

Die Österreicher haben die Möglichkeit, Teil der großen Wissenschaftsgemeinde zu sein. Um diese Bewegung zu unterstützen, hat das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) u.a. den Citizen Science Award ausgerufen, es gibt ihn heuer zum dritten Mal.

Unterstützen Sie diese Forschungsprojekte:

Forschung in der Natur

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model Vanta

Citizen Science / Bienen…

Wasser schafft... Citizen Science…

Zaumeidechse…

Biracial Baby Boy Watches As His Peer Is given Fru

Citizen Science, polit. beteiligung…

Citizen Science, Nachbarn…

Phising…

Beobachten & gewinnen

Auch dieses Jahr sind viele Projekte darunter, für die die Teilnehmer raus in die Natur müssen. So wird nach Fröschen und Schlangen Ausschau gehalten oder versucht, Eichhörnchen in den Landeshauptstädten vor die Linse zu bekommen. Auch Daten über Bienen sowie Bäche benötigen die Forscher. Doch nicht nur für Naturliebhaber bietet der Award etwas: Hobbyhistoriker, Kindergartenpädagogen und politisch Interessierte kommen genauso auf ihre Kosten wie Junge und Junggebliebene, die gerne Computerspielen.

Am Ende winken tolle Preise, für besonders Kreative ist ein Sonderpreis ausgelobt. Übergeben werden diese im Rahmen einer Festveranstaltung in Wien – eine Reise in die Bundeshauptstadt ist sicher ein bleibendes Erlebnis. Mitmachen darf jeder, der sich dazu berufen fühlt. Wie jedes Jahr sind auch heuer wieder ganz besonders Schulklassen und ihre Lehrer dazu aufgerufen, sich zu beteiligen. Bei vielen Projekten kann man von 1. Mai bis 30. Juni 2017 mitmachen.

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Überblick

Programm Sparkling Science
Beim Forschungsprogramm Sparkling Science werden Schüler aktiv in den Forschungsprozess einbezogen. Bisher wurden 260 Projekte mit insgesamt 29,2 Mio Euro gefördert. Mit den Projekten wurden ca. 78.000 Schüler, 2800 Forschende und Studierende und fast 1800 (angehende) Lehrkräfte erreicht. Die geförderten Projekte der letzten Ausschreibung starten im Sommer 2017.

Young Science-Zentrum
Das Zentrum für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Schule informiert über Kooperationsmöglichkeiten zwischen Forschungseinrichtungen und Schulen. Eigene Initiativen ermöglichen Schülern zudem den direkten Kontakt zu Wissenschaft und Forschung: Im Rahmen der Young Science-Themenplattform finden Jugendliche Anregungen für ihre Vorwissenschaftlichen Arbeiten und Diplomarbeiten. Im Zuge der Initiative "Young Science-Botschafter/innen" besuchen Forschende Schulen.

Zentrum für Citizen Science
Als Service- und Informationsstelle zielt das Zentrum für Citizen Science, Open Innovation und Responsible Science auf die Bekanntmachung und Weiterentwicklung dieser Konzepte ab. Es berät und vernetzt die Community, betreut den "Citizen Science Award" und die vom BMWFW, FWF und OeAD getragene Förderinitiative "Top Citizen Science".

Alle Maßnahmen werden vom BMWFW finanziert und sind bei der OeAD-GmbH angesiedelt.