Wissen und Gesundheit
31.10.2017

Hunde schützen Kinder vor Asthma und Allergien

US-Studien zufolge zeigt sich der Effekt in Bezug auf Asthma und allergische Ekzeme.

Hundebesitzer haben jetzt noch einen Grund, ihren Vierbeiner zu loben: Babys, die in einem Haushalt mit Hund aufwachsen, sind weniger anfällig für allergiebedingte Ekzeme – die Wirkung soll schon in der Schwangerschaft beginnen, hält allerdings nur bis zum Alter von zehn Jahren. Außerdem dürften Hunde einen schützenden Effekt gegen Asthma haben. Das zeigen zwei aktuelle Studien, die bei der wissenschaftlichen Tagung des American College of Allergy, Asthma and Immunology vorgestellt wurden.

"Obwohl Ekzeme bei Kleinkindern häufig vorkommen, wissen viele nicht, dass sich in Folge Allergien bis hin zu Asthma entwickeln können", erklärt der Allergologe und Studienleiter Gagandeep Cheema. Die Forscher vermuten, dass Kinder über Hunde auch mit anderen Allergenen wie Baktieren in Berührung kommen, die einen schützenden Effekt haben.

Bei Kindern mit Hunde-Allergie sei jedoch Vorsicht geboten: Sind Kinder gegen Bakterien allergisch, die Hunde mit sich führen, kann der Kontakt positiv sein. Bei einer klassischen Hundehaarallergie, bei dem ein bestimmtes Protein eine Rolle spielt, können Hunde die Symptome allerdings verschlechtern.