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Studie
01/20/2015

Bis zu sieben Achterl Wein pro Woche gut fürs Herz

Gemäßigter Alkoholkonsum reduziert das Risiko für Herzschwäche.

Wer Alkohol in Maßen trinkt, dessen Herz profitiert – das geht aus einer aktuellen Studie, veröffentlicht im Fachmagazin "European Heart Journal", hervor. Bis zu sieben Getränke pro Woche führen im mittleren Erwachsenenalter demnach zu einem um 20 Prozent geringeren Risiko für Herzschwäche, bei Männern. Bei Frauen ist das Risiko um 16 Prozent geringer.

In der Studie wurden Daten von insgesamt rund 15.000 Menschen im Alter zwischen 45 und 64 Jahren analysiert. Die Untersuchung lief über einen Zeitraum von 25 Jahren. Ein alkoholisches Getränk war definiert als ein Achtel Wein, ein halbes Pint, ein Seidel Bier oder weniger als ein Stamperl Wodka oder Whiskey.

Frühere Trinker haben höheres Risiko

Die Studienteilnehmer wurden in sechs Kategorien eingeteilt: Abstinente (tranken nie Alkohol), frühere Trinker, Menschen mit bis zu sieben Getränken pro Woche, solche mit sieben bis 14 Getränken pro Woche, 14 bis 21 Getränke pro Woche oder 21 und mehr Getränke pro Woche. Die geringste Rate an Herzinsuffizienz zeigte sich bei jenen, die sieben Getränke pro Woche tranken. Bei früheren Trinkern war das Risiko für Herzinsuffizienz hingegen erhöht (Männer: 19%, Frauen: 17%).

Interessantes Ergebnis der Studie: Männer und Frauen, die 14 oder mehr Getränke pro Woche tranken, hatten kein signifikant anderes Risiko als Abstinente. Dennoch: Teilnehmer, die 21 oder mehr Getränke pro Woche tranken, starben im Untersuchungszeitraum mit einer höheren Wahrscheinlichkeit (Männer: 47%, Frauen: 89%). Allerdings war die Zahl der starken Trinker in der Studie sehr gering, sodass weitere Studien dazu notwendig wären.

Bei Herzinsuffizienz ist das Herz nicht mehr in der Lage ausreichend Blut durch den Körper pumpen und somit mit Sauerstoff zu versorgen. Häufigste Ursache dafür ist der Herzinfarkt. Faktoren, die einen Herzinfarkt und in weiterer Folge Herzinsuffizienz begünstigen, sind vor allem Bluthochdruck, Herzmuskelerkrankungen, Herzrhythmusstörungen, exzessiver Alkoholkonsum und andere. Weltweit leben rund 23 Millionen Menschen mit Herzinsuffizienz.

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