Wissen und Gesundheit
23.05.2017

Frauen leiden stärker unter Schlafstörungen als Männer

Vor allem Tagesmüdigkeit führt zu großen Belastungen im Alltag.

Die Folgen von Schlafmangel wirken sich unterschiedlich auf die Geschlechter aus: Forscher der der Universität Coolangatta in Australien fanden heraus, dass Frauen nicht nur an mehr Symptomen leiden, sondern sich davon auch stärker belastet fühlen als gleichaltrige Männer. Derartige Unterschiede, wie die Probleme den Alltag beeinflussten, hatte die Forscher nicht erwartet.

Tagesmüdigkeit

Vor allem Schläfrigkeit tagsüber und stärkere Konzentrationsprobleme machten den weiblichen Teilnehmern zu schaffen, heißt es im Jorunal of Clinical Sleep Medicine. 744 Personen hatten fast zwei Jahre lang ihre Schlafstörungen aufgezeichnet. Sie verzeichneten auch einen höheren Grad an Erinnerungsschwierigkeiten durch ihre Müdigkeit.

Schnarchempfindlich

Auch was das Schnarchen ihres Bettgenossen betrifft, sind Frauen offenbar sensibler. Sie wechselten häufiger das Schlafzimmer, wenn ihr Partner schnarchte, als dies Männer taten.