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Prävention
11/02/2016

Ein Ei am Tag reduziert das Schlaganfall-Risiko

Von wegen zu viele Eier sind ungesund – neue Studien zeigen das Gegenteil.

Der alte Spruch, dass ein Apfel am Tag den Arzt fern hält, könnte um eine Zutat ergänzt werden. Aktuelle Studien zeigen nämlich, dass der regelmäßige Konsum von Eiern das Risiko für einen Schlaganfall um 12 Prozent reduzieren kann.

Im renommierten Journal of the American College of Nutrition berichten Forscher, dass ein Ei am Tag sich nicht auf Herzerkrankungen auswirkt und das Infarktrisiko sogar verringern kann. Für ihre Überblicksanalyse haben die Wissenschaftler Studien zwischen 1982 und 2015 untersucht und Zusammenhänge zwischen Eier-Konsum, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfällen erforscht.

Studienleiter Dominik Alexander vom EpidStat Institute betont, dass man noch nicht genau verstanden hat, warum Eier das Schlaganfall-Risiko reduzieren, erklärt aber: "Eier haben viele positive Nährstoffe, inklusive Antioxidantien, bei denen nachgewiesen ist, dass sie oxidativen Stress und Entzündungen reduzieren können. Außerdem sind Eier ein ausgezeichneter Lieferant für Proteine, die wiederum den Blutdruck senken."

Die weit verbreitete Meinung, dass Eier schlecht für die Cholesterinwerte sind, hat sich inzwischen übrigens als Mythos erwiesen. Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass Eier keinen negativen Einfluss darauf haben.