Antarktis wird grüner

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Foto: Arnold - Fotolia/Arnold/Fotolia

Forscher warnen vor dramatischen Folgen für das einzigartige Ökosystem.

Die Antarktis wird grüner - und Schuld daran ist die Erderwärmung. Seit fünf Jahrzehnten  steigt die Temperatur besonders im Westen der Halbinsel um 0,5 Grad pro Jahrzehnt.  Forscher der Universität Exeter warnen nun im Fachmagazin "Current Biology" vor dramatischen Folgen für das Ökosystem.

Bodenproben

Anhand von Bodenproben in den ältesten Moosschichten der Antarktis können die Forscher Entwicklungen des Klimas und des Pflanzenbewuchs nachverfolgen sowie weitere Entwicklungen berechnen.  Sie hatten daher fünf Bodenproben im Bereich von Elephant Island, Ardley Island und Green Island entnommen und genau untersucht. Sie stellten fest, dass die Veränderungen in den vergangenen 50 Jahren wesentlich rascher vorangeschritten waren, als zuvor. Steigen die Temperaturen weiterhin an, würde das das einzigartige Ökosystem umkrempeln, mehr grüne Flächen wären die Folge. Derzeit sind nur rund 0,4 Prozent der Antarktis nicht von Eis bedecken.

(Kurier / iteu) Erstellt am
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