Wirtschaft
25.10.2017

Wohnen neben der Piste: Kitzbühel mit Abstand am teuersten

Der Tiroler Nobelwintersportort ist damit fast dreimal so teuer wie Liezen.

Wer sich eine Wohnung in den wichtigsten Skigebieten des Landes kauft, muss dafür zwischen 2.560 Euro und 6.290 Euro pro Quadratmeter ablegen. Letzteres fällt, wenig überraschend, im Nobelwintersportort Kitzbühl an. Um gut ein Drittel davon wohnt man bereits im günstigsten Gebiet, im Osttiroler Liezen.

Im wichtigsten Wintersportort des Landes, Zell am See mit über 6 Millionen Nächtigungen in der Wintersaison, sind es 3.650 Euro für den Quadratmeter, rechnete am Mittwoch das Immobilienportal immowelt.at vor.

Erst mit großem Abstand zu den Preisen in Kitzbühel folgen weitere Bezirke: Landeck und Bludenz liegen nicht nur räumlich nebeneinander, sondern auch preislich: Landeck, das unter anderem aufgrund der beliebten Skigebiete Ischgl und St. Anton nach Zell am See die meisten Übernachtungen zählt, belegt mit 4.570 Euro pro Quadratmeter Platz 2. Bludenz ist mit 3.800 Euro einen Rang dahinter, kurz vor Innsbruck Land (3.780 Euro). Beide liegen mit je 2,8 Millionen Übernachtungen im Mittelfeld bei der Beliebtheit.

Der einzige Bezirk in der Steiermark, der zu den Top 10 bei den Übernachtungen zählt, ist Liezen. Gleichzeitig sind die Kaufpreise für Eigentumswohnungen und Häuser am niedrigsten. Potentielle Wohnungskäufer müssen aktuell mit 2.560 Euro für den Quadratmeter rechnen. Und das obwohl die Wintersport-Hochburg Schladming mit ihren 123 Pistenkilometern in unmittelbarer Nähe ein Magnet für Touristen und Einheimische ist. Immerhin fallen knapp die Hälfte aller Übernachtungen in Liezen auf Schladming zurück. Neben Liezen liegen die Preise lediglich in Imst unter der 3.000-Euro-Marke. In der Region um Sölden und Pitztal beträgt der Preis für Wohneigentum 2.670 Euro pro Quadratmeter.