Hypo-Chef Alexander Picker hofft auf die Anstaltslösung. Sollte Finanzminister Spindelegger doch für die Insolvenz sein, "sind wir vorbereitet".

© KURIER/Gibert Novy

Hypo Group Alpe Adria
01/07/2015

Vorstand Picker verlässt Hypo mit Ende Juni

Vorzeitiger Abgang des Vorstandsvorsitzenden war bekannt - nun ist Zeitpunkt fix.

Der Vorstandsvorsitzende der Hypo Group Alpe Adria, der ehemaligen Südosteuropa-Gruppe der Kärntner Hypo, Alexander Picker, verlässt das Unternehmen mit Ende Juni. Sein Vertrag wäre bis Ende 2016 gelaufen. Der Aufsichtsrat hat, wie das Unternehmen am Mittwoch bekannt gab, die Auflösungsvereinbarung bereits genehmigt.

Picker habe den Aufsichtsrat "in Hinblick auf die bevorstehenden gesellschaftsrechtlichen Veränderungen" um vorzeitige Auflösung seines Vertrages gebeten, hieß es. Die Neugestaltung der Bankengruppe werde nun in den Händen der neuen Eigentümer liegen, so Picker, der noch bis zum angestrebten Closing Mitte des Jahres bleibt.

Zur Person

Der gebürtige Salzburger startet seine Bankerkarriere 1989 bei der UniCredit Bank Austria in Wien und war die vergangenen 17 Jahre in den Vorständen verschiedener Banken, auch in Osteuropa (Polen, Russland). Vorstandchef war Picker von 2004 bis 2007 bei der UniCredit Bank in Serbien, dann ging es nach Kasachstan. Den Job bei der Hypo trat er am 1. Jänner 2014 an.

An US-Fonds verkauft

Die Balkan-Banken der ehemaligen Hypo Alpe-Adria-Bank International wurde vor Weihnachten an den US-Fonds Advent und die EBRD verkauft.

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