Vermögensver­wal­ter Blackrock verdiente mehr

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Weltgrößter Vermögensverwalter sammelte im 2. Quartal 74 Mrd. Dollar ein

Der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock hat im zweiten Quartal von einer starken Nachfrage nach Indexfonds profitiert und seine Gewinne ausgebaut. Das Unternehmen aus New York sammelte von April bis Juni eine Rekordsumme von 74 Mrd. Dollar (rund 65 Mrd. Euro) für die sogenannten Exchange-Traded-Funds (ETF) ein, wie Blackrock am Montag mitteilte. Ein Jahr zuvor waren es im Vergleich dazu nur 16 Mrd. Dollar. Der Quartalsumsatz stieg um 6 Prozent auf 2,97 Mrd. Dollar, der Gewinn je Aktie kletterte um 10 Prozent auf 5,22 Dollar.

Anlegern war das allerdings nicht genug, sie hatten mit einem besseren Quartalsergebnis gerechnet. Die Blackrock-Aktie verlor an der Wall Street 2,2 Prozent. Analyst Christopher Harris von der Bank Wells Fargo sagte, der Rückgang der Gebühreneinnahmen in der Bilanz von Blackrock sei eine negative Überraschung. Blackrock leidet wie seine Konkurrenten unter einem starken Wettbewerb in der Branche. Kunden sind kaum noch bereit, für Finanzanlageprodukte Gebühren zu bezahlen.

(apa / tsc) Erstellt am
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