The logo of Kommunalkredit is pictured in front of its headquarters building in Vienna, March 5, 2012. Nationalised Austrian lender Kommunalkredit could need as much as one billion euros ($1.3 billion) as it tries to address its exposure to Greece, the country's finance minister told Austrian radio on Saturday. REUTERS/Heinz-Peter Bader (AUSTRIA - Tags: BUSINESS LOGO)

© Reuters/HEINZ-PETER BADER

Banken
03/29/2013

Verkauf der staatlichen Kommunalkredit zieht sich

Käufermangel: Das Finanzministerium hat in Brüssel um eine weitere Verschiebung des Verkaufsdatums angesucht.

Die Republik Österreich tut sich schwer, einen Käufer für die Ende 2008 notverstaatlichte Kommunalkredit zu finden. Der gute Teil dieser Bank, die Kommunalkredit Austria, hätte den EU-Auflagen zufolge schon Ende 2012 veräußert werden sollen. Dann gab es eine Fristverlängerung bis Ende März 2013. Doch ein Verkauf, der die 250 Millionen Euro Staatsgeld hereinspielt, die in der Bank stecken, ist nicht absehbar.

Das Finanzministerium hat in Brüssel daher um eine weitere Verschiebung des Verkaufsdatums angesucht. Wie viel Zeit die EU Österreich nun gibt, ist noch nicht absehbar. Allerdings ist Brüssel dafür bekannt, bei der Entstaatlichung von ehemaligen Krisenbanken aufs Tempo zu drücken.

Bisher allerdings sind alle Versuche, für die Kommunalkredit Austria einen neuen Eigentümer zu finden, gescheitert. Das Ministerium spricht zwar von einer Handvoll Interessenten, Insider meinen allerdings, dass darunter keiner sei, der auch entsprechend Geld auf den Tisch legen möchte.

Der US-Private Equity-Fonds Apollo Global Management jedenfalls soll deutlich weniger als die geforderten 250 Millionen Euro zahlen wollen. Und die Kontrollbank, die einem Konsortium heimischer Großbanken gehört, will auch nicht in den sauren Apfel beißen und der Republik die Kommunalkredit abnehmen.

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