A man looks at the update of the Nikkei stock rate on an electronic board in Tokyo, Thursday, June 13, 2013. Asian stocks slid in early Thursday trading as gyrations on the Tokyo market, the regionís biggest, continued, fueled by worries about a surging yen and monetary policies in the U.S. and Japan. The Nikkei 225 index, which plunged more than 6 percent earlier in the day, was 4.5 percent down by early afternoon to 12,672.70. (AP Photo/Junji Kurokawa)

© Deleted - 728535

Unsicherheit
06/13/2013

Kurssturz an Börse Tokio

Der Leitindex Nikkei verlor im Vormittaghandel 5,3 Prozent. Grund: Unsicherheit wegen der US-Geldpolitik.

Die anhaltenden Spekulationen über ein baldiges Abebben der lockeren Geldpolitik in den USA hat am Donnerstag einen erneuten Kurssturz an der Tokioter Börse ausgelöst. Der Leitindex Nikkei der 225 führenden Werte brach im Vormittagshandel um 5,3 Prozent auf 12.587 Punkte ein. Zeitweise fiel er um mehr als sechs Prozent und damit auf den tiefsten Stand seit mehr als zwei Monaten. Seit seinem Fünfeinhalbjahreshoch vom 23. Mai hat der Nikkei damit rund 20 Prozent verloren.

Der breiter gefasste Topix fiel um 4,1 Prozent auf 1051 Zähler. Die Unsicherheit über den weiteren Kurs der US-Notenbank treibe die Anleger immer weiter in die Defensive, sagten Händler.

Yen erstarkt

Verstärkt wurde der Abwärtstrend dadurch, dass die Spekulationen auch den Dollar unter Druck setzten und im Gegenzug der Yen an Wert zulegte. Dies machte vor allem den japanischen Exportwerten zu schaffen. Sollte der Yen-Anstieg anhalten, dürfte dies die Gewinne der Unternehmen schmälern und die Hoffnung auf einen Aufschwung am Aktienmarkt dämpfen, sagte Analyst Hiroyuki Fukunaga von Investrust. Ein stärker Yen verteuert die Produkte japanischer Unternehmen im Ausland.

Zu den größten Verlierern gehörten die Autoproduzenten So büßten die Papiere von Suzuki 6,3 Prozent ein. Die Titel von Toyota verloren 4,1 Prozent. Der Kurs des Elektronikriesen Panasonic gab 3,6 Prozent nach.

"Die Kursschwankungen sind in jüngster Zeit so stark, dass nur wenige Leute Kauflust verspüren", erläuterte der Analyst Hirokazu Kabeya die Lage. "Das führt zu einer Henne-Ei-Situation: Die Volatilität des Marktes schreckt Käufer ab und das Fehlen von Käufern führt wiederum zu Volatilität."

Kursverluste in geringerem Ausmaß gab es auch an weiteren Fernost-Börsen. Die australische und südkoreanische Börse gaben jeweils um ein Prozent nach, und auch in China waren die Kurstafeln mehrheitlich rot.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.