In Österreich werden rund 255 Getränkeflaschen  pro Person aus dem Coca-Cola Reich getrunken (Zahl aus 2010).

© dpa/Gero Breloer

Umsatz eingebrochen
07/17/2013

Weniger Cola verkauft: Regen ist schuld

Der Umsatz von Coca-Cola gab im zweiten Quartal nach. Die Aktie fiel daraufhin.

Coca-Cola Konzernchef Muhtar Kent ist "nicht zufrieden mit der Leistung" seines Unternehmens. Die Geschäfte des Getränkeherstellers liefen im zweiten Quartal nur lau. Der Getränkeabsatz sei schwächer als erwartet ausgefallen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Atlanta mit. Schuld, dass die Softdrinks in den Regalen stehen geblieben sind, soll das Wetter sein, so der US-Konzern. Das nasskalte Wetter im Frühjahr sowie das schwierige wirtschaftliche Umfeld in vielen Teilen der Welt hätten Coca-Cola das Geschäft verdorben.

Vor allem in Europa lief es für den Hersteller der gleichnamigen Brause schlecht. Der Konzernumsatz sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 Prozent auf 12,8 Mrd. Dollar (9,8 Mrd. Euro). Der Gewinn verringerte sich um 4 Prozent auf 2,7 Mrd. Dollar.

Die Anleger waren genauso unglücklich. Die Aktie sank im frühen New Yorker Handel um mehr als 2 Prozent. Nicht einmal der wichtige nordamerikanische Heimatmarkt lief rund. Coca-Cola hofft nun auf das zweite Halbjahr. "Trotz des Gegenwinds im Quartal stehen wir zu unserem Versprechen, unser Ergebnis zu verbessern", sagte Kent. Er kann dabei auf die Menschen in Asien und Afrika zählen - beides Regionen, in denen es zuletzt gut lief.

KURIER testete Colas

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