Wirtschaft
09.03.2014

Ukraine-Krise könnte in Korrektur an Börsen münden

Der März gestaltete sich an den Aktienmärkten bisher sehr turbulent.

Schon im Februar erlebten die Börsen der Eurozone so etwas wie ein Frühlingserwachen. Sämtliche 18 Branchen, die im Börsenbarometer EuroStoxx enthalten sind, schafften es, diesen Monat mit Gewinnen abzuschließen. Seit Jahreswechsel sind damit nur noch sieben Branchen auf der Verliererliste zu finden, allen voran der Einzelhandel (siehe Grafik).

Der März gestaltete sich an den Aktienmärkten dagegen bisher sehr turbulent. Die Ukraine-Krise und das Gezerre um die Krim lassen Anleger vor Investments zurückschrecken. Lieber verkaufen sie, um abzuwarten.

Die Lage in der Ukraine werde die Märkte weiter in Atem halten, sind die Aktienexperten der RLB NÖ-Wien überzeugt. Die Risikoscheu könnte in den nächsten Tagen durchaus zu einer mehr oder weniger ausgeprägten Korrektur der Aktienkurse nach unten führen. Wer zukauft, sollte nicht auf Limits zur Verlustbegrenzung vergessen.