© dpa/Marius Becker

Börse
05/07/2014

Twitter-Aktie rauscht 18 Prozent in die Tiefe

Nach Ende der Haltefrist erreicht die Twitter-Aktie ihren niedrigsten Stand seit dem Börsengang des Kurznachrichtendienstes im November 2013.

Der Aktienkurs von Twitter ist eingebrochen, nachdem frühe Investoren und Mitarbeiter am Dienstag ihre Anteilsscheine verkaufen durften. Bis zum Börsenschluss in New York verlor das Papier annähernd 18 Prozent an Wert auf 31,85 Dollar. Das ist der niedrigste Stand seit dem Börsengang im November vergangenen Jahres. Nachbörslich rutschte der Kurs weiter ab.

Im regulären Handel an der New Yorker Börse wechselten zehnmal so viele Twitter-Aktien den Besitzer wie an einem durchschnittlichen Tag. Hintergrund ist der Ablauf einer Haltefrist für Alteigentümer ein halbes Jahr nach dem Börsengang. Die Mitgründer Jack Dorsey und Evan Williams sowie Firmenchef Dick Costolo hatten jedoch erklärt, ihre Anteile bis auf Weiteres behalten zu wollen.

Twitter hatte seine Aktien im November für 26 Dollar das Stück verkauft. Der Kurs kletterte sofort nach dem Handelsstart und knackte am Zweiten Weihnachtstag die Marke von 73 Dollar. Seitdem geht es abwärts, weil die Nutzerzahl von Twitter in den Augen vieler Börsianer zu langsam wächst. Erst in der Vorwoche hatte die Aktie nach der Präsentation des Geschäftsberichts für das erste Quartal kräftig eingebüßt.

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