Erste Group Bank Chief Executive Andreas Treichl looks on during a news conference in Vienna February 28, 2013. Erste Group Bank said on Thursday it aimed to keep operating results flat in 2013 by using cost cuts to compensate for modest loan demand in emerging Europe markets that are set to see only moderate economic growth. REUTERS/Herwig Prammer (AUSTRIA - Tags: BUSINESS)

© Reuters/HERWIG PRAMMER

Börse
08/21/2013

Treichl trennt sich von 20.000 Erste-Aktien

Aus "privaten Liquiditätsgründen" wirft der Erste-Chef Aktien um eine halbe Million Euro auf den Markt.

Andreas Treichl, Chef der Erste Group, hat vergangene Woche 20.000 Erste-Aktien zu je 25,54 Euro über die Börse verkauft - macht zusammen knapp 510.800 Euro, die der Banker auf sein Konto gutgeschrieben bekommt.

Als Grund nannte eine Banksprecherin gegenüber dem WirtschaftsBlatt "private Liquiditätsgründe". Treichl hält insgesamt 164.640 Stück Erste-Aktien, die aktuell fast 4,1 Millionen Euro wert sind. Da er einen Großteil davon vor der Finanzkrise zu Kursen von mehr als 40 bzw. 50 Euro erworben hat, dürfte er auf einem Verlust sitzen.

Sein Vize Franz Hochstrasser veräußerte am selben Tag, Montag vergangener Woche, 10.000 Erste-Aktien zum knapp niedrigeren Preis von je 25,41 Euro, nahm also knapp 254.100 Euro ein. Hochstrasser besitzt jetzt nur mehr 15.260 Anteilsscheine der Erste Group.

Kapitalerhöhung

Die Erste Group hat im Vormonat Aktien für 660 Millionen Euro platziert. 18,75 Euro je Aktie bekam die Bank dafür. Das Geld aus der Kapitalerhöhung half der Erste bei der Rückzahlung von 1,2 Milliarden Euro Staatsgeld und 540 Millionen Euro von privaten Anlegern.

Im Gegensatz zu den Erste-Vorständen haben sich die Manager der Raiffeisen Bank International (RBI) mit eigenen Aktien eingedeckt. Der Nachfolger von Herbert Stepic, Karl Sevelda, hat im Rahmen des Aktienvergütungsprogrammes insgesamt 1824 RBI-Aktien im Gegenwert von knapp 40.000 Euro erhalten. Auch in den Vorjahren bekam der seit Juni amtierende RBI-Boss Aktien der Bank. Sein Vorstandskollege Klemens Breuer, der seit vergangenem Jahr für das Kapitalmarktgeschäft zuständig ist, vergrößerte seinen Bestand im Juli um 1710 Aktien.

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