Wirtschaft
30.03.2017

Täglicher Einkauf kostet fast acht Prozent mehr

Ganz billig war einmal: Auch bei den günstigsten Produkten gab es empfindliche Teuerungen.

Der jüngste Preisvergleich der Arbeiterkammer (AK) hat gezeigt: Anfang März waren die 40 preiswertesten Lebens- und Reinigungsmittel um knapp acht Prozent teurer als vor einem Jahr. Für den AK-Preismonitor wurden dabei die Preise in sieben Supermärkten und Diskontern in Wien erhoben. Aktionen wurden berücksichtigt, nicht aber Kundenkarten- oder Mengen-Vorteilspreise.

Die Ergebnisse im Detail: Kostete im März 2016 der getestete Warenkorb mit den jeweils günstigsten Produkten durchschnittlich rund 48 Euro, so lag der Preis jetzt bei knapp 52 Euro. Das bedeutet eine Verteuerung um 7,6 Prozent. 16 Produkte aus dem Korb wurden teurer, einige Produkte sogar empfindlich. Das gilt zum Beispiel für Teebutter (plus knapp 34 Prozent), Mischbrot (plus 18 Prozent), Gouda-Käse (plus knapp 17 Prozent) oder Haarshampoo (plus 21 Prozent).

Neun Produkte waren jetzt billiger als vor einem Jahr. Dazu gehörten Erdäpfel (minus knapp 14 Prozent), Eier (minus knapp sieben Prozent), Penne-Nudeln (minus sechs Prozent) und Bananen (minus fast fünf Prozent).

Bei 15 Produkten änderte sich der Preis überhaupt nicht, etwa bei Mineralwasser, Reis, Mehl, Fischstäbchen, Katzenfutter oder Toilettenpapier.

Für den Einkaufskorb, der 40 Produkte enthält, gilt grundsätzlich: In Supermärkten musste um 8,2 Prozent mehr dafür bezahlt werden als bei Diskontern.

"Viele Menschen müssen auf ihr Geld schauen. Für sie ist es bitter, wenn günstige Lebensmittel teurer werden", erklärte AK-Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic. Daher nehme die AK auch regelmäßig die preiswertesten Lebens- und Reinigungsmitteln unter die Lupe. Bei den günstigsten Produkten handle es sich vorwiegend um Eigenmarken der Händler.