Stromfresser unter uns

Michael Bachner
Foto: KURIER /Semotan Rudolf Michael Bachner

Sparen ist angesagt: Wie beim Sprit zählt auch beim Strom der Verbrauch.

Über steigende Strompreise zu jammern, ist zu wenig. Wer weiß, dass Energiesparlampen die Welt nicht retten und Nass-Rasieren auch nur einen bescheidenen Beitrag liefert, muss sich ernsthaft mit dem Thema Stromsparen auseinandersetzen. Einschlägige Internet-Seiten gehen über vor teils erstaunlichen Tipps, etwa für die Küche: Jeder Topf braucht einen passenden Deckel und sollte obendrein zur Herdplatte passen. Ist bei einem Elektroherd der Topf seitlich nur einen Zentimeter zu klein, entweichen schon 20 Prozent der Energie ungenutzt.

Ist der Topfboden uneben und liegt nicht flach auf der Kochplatte auf, sind es bis zu 40 Prozent ungenutzter Energie. Wer hätte das gedacht. Sehr viel ist auch bei Waschmaschinen und Kühlschränken drin. Ein zusätzliches „Strom-Problem“ bekommen wir, sollten E-Autos jemals wirklich beliebt werden. Aber bis dahin können wir uns ja mit neuen Handys, Computern und Flat-Screens die Zeit vertreiben und wieder über die nächste Stromrechnung ärgern.

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(kurier) Erstellt am
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