Warum verdiene ich weniger als mein männlicher Kollege? Einkommensberichte sind zwar anonymisiert, decken aber Lohnscheren im Betrieb auf.

© APA/dpa/Tobias Kleinschmidt

Zwischenbilanz
03/14/2017

Staatsbetriebe: Aufsichtsräte werden weiblicher

Schon 40 Prozent Frauen in Aufsichtsräten staatsnaher Unternehmen.

Die Selbstverpflichtung des Bundes zur Erhöhugn der Frauenquote in deb Aufsichtsgremien staatsnaher Unternehmen zeigt Wirkung: Laut Fortschrittsbericht ist der Frauenanteil 2016 um 2,3 Prozentpunkte auf 40,3 Prozent gestiegen. Damit ist der Anteil mehr als doppelt so hoch wie in der Privatwirtschaft mit derzeit 18 Prozent. Wie berichtet einigte sich die Regierung auf die Einführung einer 30-Prozent-Quote in Aufsichtsräten von Großunternehmen (ab 1000 Mitarbeiter).

Laut Fortschrittsbericht entsendet der Bund in 56 Unternehmen mit einem Bundesanteil von 50 Prozent und mehr insgesamt 295 Aufsichtsratsmitglieder. Davon sind inzwischen schon 119 mit Frauen besetzt. Die überwiegende Zahl, nämlich 31 Unternehmen, erfüllen schon jetzt die bis Ende 2018 umzusetzende Quote von 35 Prozent oder liegen sogar darüber. So hat etwa das Wirtschaftsministerium in den ihm zugeordneten zehn Unternehmen im Schnitt einen Anteil von 51 Prozent erreicht. "Die Selbstverpflichtung des Bundes wirkt und ist auch ein Vorbild für die Privatwirtschaft", so Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner.

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