Wirtschaft 14.09.2017

Skoda: Aus für Dieselmotor in Fabia-Modellen

skoda fabia © Bild: /Werk

Grund sind die steigenden Kosten der Abgasbehandlung.

Mit Skoda hat erstmals eine Marke des Volkswagen-Konzerns einem Zeitungsbericht zufolge das Aus für den Diesel in einem Kleinwagen verkündet. Dies betrifft die Baureihe Fabia der tschechischen VW-Tochter. "Vom kommenden Jahr an werden wir den Diesel im Fabia nicht mehr anbieten", sagte Skoda-Vorstandschef Bernhard Maier dem "Handelsblatt" auf der IAA in Frankfurt.

Der Rückzug gelte für die komplette Modellreihe, nicht nur für einzelne nationale Märkte. Auch beim neuen Fabia, der in zwei bis drei Jahren auf den Markt kommen dürfte, werde es keinen Diesel mehr geben.

Maier begründete den Beschluss mit den steigenden Kosten der Abgasbehandlung. Für niedrige Emissionen müsse immer mehr Geld aufgebracht werden. Experten sprechen dem Blatt zufolge davon, dass in den kommenden Jahren mit zusätzlichen Kosten von etwa 1.000 Euro je Fahrzeug gerechnet werden müsse. Preiserhöhungen sind bei Kleinwagen allerdings schwerer durchzusetzen.

Ohnehin steht der Dieselmotor vor allem wegen gesundheitsgefährdender Stickoxidemissionen unter Druck. Im September 2015 hatte der Volkswagen-Konzern zugegeben, die Abgasreinigung an Millionen von Dieselmotoren manipuliert zu haben. Dies hatte den Konzern in eine tiefe Krise gestürzt.

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Mercedes EQA: Mit der Studie zeigt Mercedes einen weiteren Vorboten der kommenden Elektroauto-Familie. Zwei Elektromotoren sorgen für 200 kW Leistung.

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Mercedes EQA: Die Reichweite beträgt rund 400 km. „Mit dem Mercedes-Benz Concept EQA nimmt unsere Elektro-Offensive weiter an Fahrt auf: Bis 2022 wird Mercedes-Benz Cars mehr als zehn vollelektrische Fahrzeuge auf dem Markt haben“, so Daimler-Chef Dieter Zetsche.

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BMW i Vision Dynamic: Das Gran Coupe mit vier Türen aus München ist noch eine Studie und fährt natürlich auch elektrisch.

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BMW i Vision Dynamic: Die Eckdaten klingen sportlich: Von 0 auf 100 beschleunigt der BMW in 4 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h. Reichweite: 600 km.

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BMW i3s: Das kompakte Elektroauto von BMW bekommt zum einen ein zartes Facelift und zum anderen eine s-Version mit 184 PS Leistung.

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BMW Concept Z4: Eine Art Vorbote des kommenden BMW Z4 ist diese Studie. Der sportliche Bayer entsteht in einer Kooperation mit Toyota und soll bei Magna-Steyr in Graz vom Band laufen.

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VW I.D.Crozz: Der I.D.Crozz ist in Frankfurt noch als Studie zu sehen - das Serienmodell kommt 2020.

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VW I.D.Crozz: Dank Elektromotoren an beiden Achsen fährt der I.D.Crozz elektrisch, VW gibt eine Reichweite von 500 km an.

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Honda Urban EV Concept: Ebenfalls elektrisch fährt diese Honda-Studie.

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Honda Urban EV Concept: Es baut auf einer komplett neuen Plattform auf und gibt einen Ausblick auf Technologie und Design des 2019 auf den Markt kommenden Serienfahrzeugs.

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Audi Aicon: Elektrisch fährt auch der Audi Aicon. Allerdings ist der Audi noch für eine fernere Zukunft bestimmt.

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Audi Aicon: Der Bayer fährt völlig autonom - für den Fahrer gibt es nicht einmal mehr ein Lenkrad.

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Audi A8: Der neue Audi A8 startet im Spätherbst, wird noch komfortabler und verfügt über weitere Funktionen fürs automatisierte Fahren.

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Mercedes-AMG Project One: Formel-1-Technik für die Straße soll der Project-One bieten.

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Mercedes-AMG Project One: Die Leistung des "Hypercars" liegt bei über 1000 PS. Noch ist der Project One ein Showcar, Serienversion folgt.

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Mercedes-Benz GLC F-Cell: In diesem SUV kombiniert Mercedes Brennstoffzelle (fürs Wasserstoff-Tanken) und Batterie zu einem Plug-in-Hybrid.

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Dacia Duster: Das Preiswert-SUV aus Rumänien ist neu. Auf den Markt kommt das Auto Anfang 2018.

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Renault Symbioz: Studie eines selbstfahrenden Autos, das mit vernetzenden Häusern interagiert.

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Opel Grandland X: Der 4,48 m lange Opel ist das nächste Modell im "X-Portfolio" der Rüsselsheimer. Außerdem wird der Grandland X der erste Plug-in-Hybrid von Opel.

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Lamborghini Aventador S Roadster: Die überarbeitete Version des Aventatdor wird durch ein "S" gekennzeichnet, neu ist nun die entsprechende offene Version.

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Ferrari Portofino: Der offene Sportwagen aus Maranello löst den California ab.

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Smart Vision EQ fortwo: Studie eines autonom fahrenden Kleinen und ein Kandidat fürs Carsharing (mehr über das Projekt lesen Sie am 14.09. in der Motor-Beilage des KURIER).

( Agenturen , sho ) Erstellt am 14.09.2017