© Kobel Feature Photos (Frankfort, Indiana)

Nicht massentauglich
09/30/2014

Serienreife für deutsches Flugauto in Sicht

Deutsche Tüftler wollen ab 2015 ein "Auto" mit Heckpropeller und Gleitschirm produzieren.

Ein dreirädriges Flugauto aus der Wedemark bei Hannover nähert sich nach Angaben seines Konstrukteurs der Markteinführung. "Wenn der Prototyp wie geplant im Frühjahr 2015 alle Prüfungen absolviert hat, dann steht der Vorserienproduktion nichts mehr im Wege", so Michael Werner vom Bissendorfer Unternehmen Fresh Breeze am Dienstag bei einer Präsentation.

Das unter einem Gleitschirm hängende Fahrzeug mit Heckpropeller wird zur Zeit zu Luft und Lande erprobt und soll in der verkleideten Version "unter 70.000 Euro" kosten. Die bisherigen Entwicklungskosten bezifferte Werner mit rund 700.000 Euro. Vor allem im Ausland gebe es bereits starkes Interesse: "In Südafrika gibt es eine Nachfrage für 100 Exemplare."

Video: Der Prototyp im Jungfernflug

Allerdings betonte Werner bei der Präsentation: "Unser Produkt ist nicht massentauglich." Das Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Gleitschirm-Fluggeräten spezialisiert hat und auch schon fliegende Fahrräder und Anhänger konzipierte, sieht seine Flugauto-Entwicklung als konsequente Weiterentwicklung. Ein spezielles Getriebe für die Umschaltung von Flug- auf Fahrbetrieb wurde gemeinsam mit einem Hildesheimer Unternehmen entwickelt. Probleme habe es vor allem bei den strengen Abgasnormen auf der Straße gegeben, die in der Luftfahrt kaum eine Rolle spielten.

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