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Sekthersteller
08/26/2014

Schlumberger nun endgültig in Schweizer Hand

Die Sastre SA aus Lausanne hält nun mehr als 1,22 Millionen Schlumberger-Aktien.

Die österreichische Sektkellerei Schlumberger ist nun endgültig in Schweizer Hand. Die Sastre SA aus Lausanne hat per Montag das 81,6-prozentige Schlumberger-Aktienpaket der deutschen Unternehmerfamilie Underberg erworben. Die Kaufverträge waren bereits Mitte Juli abgeschlossen worden, es gab allerdings eine aufschiebende Bedingung.

Sastre hält nun mehr als 1,22 Millionen Schlumberger-Aktien, wie der Konzern am Dienstagabend mitteilte. Die Schweizer Gesellschaft gehört über eine Stiftung dem deutsch-schwedischen Unternehmer Frederik Paulsen jun., der international im Wein-, Spirituosen- und Sektmarkt Fuß fassen möchte.

Sektsteuer: Umsatz brach ein

Schlumberger leidet am Heimatmarkt derzeit unter der im März wiedereingeführten Sektsteuer, im ersten Quartal 2014/15 (April bis Juni) brach der Umsatz um mehr als neun Prozent ein, in Österreich gar um ein Fünftel.

Underberg kaufte Schlumberger im Jahr 1973 und brachte die Firma im Jahr 1986 an die Wiener Börse. Das Kerngeschäft von Underberg liegt im Bereich Kräuterspirituosen, darauf will sich die deutsche Unternehmerfamilie künftig noch stärker fokussieren.

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